Vorratslexikon

Wasabi

WasabiWasabi ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kreuzblütengewächse und gilt als ältestes Gewürz Japans. Es wird auch grüner Meerrettich, Wassermeerrettich oder Japanischer Meerrettich genannt.

Herkunft und Aussehen

Wasabi ist in Japan zu Hause, wo es an fließenden Gewässern wächst. Heute sind weitere Anbaugebiete in den USA, Korea und Neuseeland. Am besten gedeiht Wasabi bei milden Temperaturen zwischen 8 °C und 20 °C und bei wenig Sonneneinstrahlung. Wasabi besteht aus einer unterirdischen Sprossachse, dem sogenannten Rhizom, einem wurzelähnlichen Strunk mit Büscheln von großen und langstieligen, herzförmigen Blättern sowie weißen Blüten.

Verwendung

Die Wasabiwurzel lässt sich mit einer Reibe zu Pulver verarbeiten. Dieses Pulver wird anschließend mit Wasser vermischt, sodass eine Paste entsteht, die prima zu Sushi schmeckt. Das Wasabipulver lässt sich ebenso zur Zubereitung von Saucen und Dressings verwenden. Die Wasabi Blätter lassen sich zu einem Salat zubereiten.

Einkauf und Qualität

Wasabiwurzeln sind in Deutschland nur in Spezialgeschäften zu beziehen. Ansonsten ist Wasabi als Pulver in Dosen oder als Paste in Tuben in Lebensmittelgeschäften erhältlich. Frisch geriebenes Wasabi hält seine Schärfe nur ungefähr eine halbe Stunde, danach haben sich die hierfür verantwortlichen Senföle praktisch vollkommen verflüchtigt. Ähnlich verhält es sich mit einer Paste, die aus gefriergetrocknetem Trockenpulver aus echtem Wasabi mit Wasser angerührt wurde. Wasabi-Fertigpasten halten ihre Schärfe dagegen meist länger, da sie Konservierungsstoffe enthalten, die die Oxidation der Senföle hemmen.

Bevorratung

Die Wasabiwurzel sollte in einem Glas mit Wasser im Kühlschrank gelagert werden, wobei das Wasser jeden zweiten Tag auszutauschen ist. So ist die Wasabiwurzel bis zu vier Wochen haltbar. Wasabipulver ist kühl, trocken und lichtgeschützt aufzubewahren. Wichtig ist, dass die Verpackung gut verschlossen ist.

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