Vorratslexikon

Sellerie

SellerieSellerie (Apium) bezeichnet eine Pflanzengattung aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Ins gesamt gibt es 30 verschiedene Arten, wobei in unserer Küche vor allem zwei Arten von Belang sind: der Knollensellerie und der Stangensellerie. Sellerie gilt als äußerst gesundes Gemüse, enthält er doch neben ätherischen Ölen auch zahlreiche Vitamine (B-Vitamine, Vitamin A, Vitamin E und Vitamin C) und Mineralstoffe (Kalzium, Folsäure und Eisen).

Herkunft und Aussehen

Ursprünglich wurde die krautige Selleriepflanze im Mittelmeerraum kultiviert und ist schon seit dem Mittelalter als Nutzpflanze bekannt und beliebt. Sellerie ist vor allen Dingen in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel beheimatet. Angebaut wird Sellerie aber hauptsächlich in Deutschland, Frankreich und den Benelux-Staaten.

Knollensellerie bildet eine etwa faustgroße Knolle aus, die eine beige bis weiße Färbung aufweist. Stangensellerie hingegen weist lediglich eine angedeutete Knolle auf und ist charakterisiert durch oberirdisch wachsende lange und fleischige Stiele grüner Färbung.

Verwendung

Sellerie ist in unserer Küche in den unterschiedlichsten Variationen anzutreffen. So findet der weißfleischige Knollensellerie Verwendung als Gewürz, Suppengemüse, Rohkostsalat oder in gekochter Form als Gemüsebeilage. Aber auch als Püree oder in frittierter Form, paniert als „vegetarisches Wiener Schnitzel“, sind die Knollen ein wahrer Genuss. Auch Stangensellerie ist vielseitig einsetzbar: Als Rohkost passt er wunderbar zu cremigen Dips und Saucen. Aber auch in gedünsteter, geschmorter oder gekochter Form, in Eintöpfen, Suppen und zu Fischgerichten, ist Stangensellerie eine leckere Alternative. Vor der Zubereitung des Knollenselleries muss die Schale, nachdem diese gründlich gewaschen wurde, geschält werden; Stangensellerie sollte im Vorfeld mit einem Schäler von harten Fasern befreit werden.

Einkauf, Qualität und Saison

Beim Einkauf von Sellerie sollte beachtet werden, dass es sich um relativ kleine und vor allem druckfeste Knollen handelt die eine glatte Oberfläche aufweisen. Beim Stangensellerie ist das Qualitätsmerkmal, dass die Stängel und Blätter frisch, knackig und saftig grün aussehen sowie keine welken Stellen haben. In der Regel gelangen beide Sorten aus dem Freiland in die jeweiligen Märkte. Sellerieknollen sind ganzjährig im Handel erhältlich, wobei der Herbst die heimische Hauptsaison darstellt. Die deutsche Saison für Stangensellerie erstreckt hingegen größtenteils von Juni bis Oktober.

Bevorratung

Für beide Selleriearten gilt, dass sie am besten im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden sollten. Hier hält sich Stangensellerie ca. eine Woche, Knollensellerie sogar bis zu zwei Wochen.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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