Sauerkraut

sauerkrautSauerkraut ist konservierter Weißkohl, der meist gekocht als Beilage serviert wird. In Deutschland gehört es zu den Nationalgerichten. Es ist reich an Milchsäure, Vitamin A, B, C, K und Mineralstoffen. Sauerkraut ist ein wichtiger Vitamin-Lieferant in den Wintermonaten und außerdem sehr kalorienarm.

Herkunft und Aussehen

Sauerkraut wird durch Milchsäuregärung konserviert. Diese Technik gehört zu den ältesten um Gemüse haltbar zu machen und wurde deshalb schon im antiken Griechenland und im Römischen Reich verwendet. Auch in der jüdischen Küche ist das Gemüse bekannt und wurde wahrscheinlich von dort in die westeuropäische Küche gebracht.

Sauerkraut wird aus Weißkohl hergestellt: man hobelt ihn in dünne gleichmäßige Streifen und versetzt ihn mit Speisesalz. Durch Stampfen entsteht Saft, der zur Gärung führt. Milchsäurebakterien vergären den im Kohl enthaltenen Zucker zu Milchsäure, dadurch sinkt der ph-Wert und Mikroorganismen haben keine Chance mehr. Dabei steigt der Vitamin-C-Gehalt.

Verwendung

Die Sauerkraut wird mit wenig Wasser etwa eine halbe Stunde gedünstet und mit Salz, Pfeffer, Lorbeer, Wacholder, Kümmel oder Nelken gewürzt. Je nach Region können auch Zutaten wie Zwiebeln, Äpfel oder Weintrauben dazugegeben werden. Sauerkraut eignet sich als perfekte Beilage zu Bratkartoffeln und Wurst oder Kartoffelpüree und Kasseler.

Einkauf, Qualität und Saison

Sauerkraut ist ganzjährig im Supermarkt in Konserven erhältlich aber auch lose in Fleischereien und auf Märkten. In rohem Sauerkraut sind die meisten Vitamine und Mineralstoffe des Weißkohls enthalten.

Bevorratung

Selbst gemachtes Sauerkraut sollte man aus frischem Weißkohl herstellen der sich bis zu einige Monate in einem kühlen Keller halten kann. Die einfache und schnellere Variante ist es, Sauerkraut in Gläsern oder Konserven zu kaufen. Die genaue Lagerdauer kann man dem MHD-Aufdruck entnehmen.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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