Vorratslexikon

Sardinen

sardinenDie Sardine (Sardina pilchardus) ist ein sehr beliebter Speisefisch und gehört zur Familie der Heringe (Clupeidae). Charakteristisch für diese Salzwasserfischart ist der erhöhte Fettanteil (bis zu 15%), reichlich Omega-3-Fettsäuren sowie ein hoher Purinanteil. Fische, die die zulässige Größe von Ölsardinen (bis 16 cm) überschreiten, werden als Pilchards bezeichnet.

Herkunft und Aussehen

Sardinen kommen fast im gesamten Atlantik sowie im Mittelmeer vor. Die größten Vorkommen sind dabei im nordöstlichen Atlantik und im angrenzenden westlichen Mittelmeer zu finden. Dabei bilden sie große Fischschwärme.

Die bis zu 30 Zentimeter langen Sardinen mit leicht ovalem bis zylindrischem und langgestrecktem Körper sind auf der Bauchseite silbern gefärbt, auf dem Rücken zumeist bläulich bis grün.

Verwendung

Die bei uns bekannteste Zubereitungsweise ist die sogenannte Ölsardine, sprich: das Einlegen der kleineren Fische in Speiseöl. Außerdem wird ein Teil als Fischkonserve in Tomatensauce angeboten. Ganze Fische lassen sich darüber hinaus auch wunderbar braten und auf dem Grill mit Gemüse und Zitronen zubereiten. Tipp: Zu den kräftig-würzig schmeckenden Sardinen passen vor allem frische Salate und Kartoffeln.

Einkauf, Qualität und Saison

In Mittelmeerländern werden ganze Sardinen frisch auf dem Markt angeboten, in Deutschland hingegen findet man sie zumeist als Konserve oder in eingefrorener Form.

Bevorratung

Geschlossene Konservenprodukte sind teilweise über Jahre haltbar. Sind sie aber erst mal geöffnet, sollte man sie bei kühler Lagerung innerhalb von vier Tagen aufbrauchen. Geräucherte Sardinen sind im Kühlschrank etwa eine Woche lang haltbar; frische Sardinen höchsten 1 – 2 Tage.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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