Vorratslexikon

Raclettekäse

raclettkaeseRaclettekäse (franz. „racler“ – schaben, kratzen) ist ein Halbhartkäse, hergestellt aus roher oder pasteurisierter Kuhmilch mit geschmierter Rinde. Er zählt neben dem Käsefondue zu den Schweizer Nationalgerichten.

Herkunft und Aussehen

Seinen Ursprung hat das „Raclette“ in der Schweiz. Dort wurde es von Schweizer Bergbauern erfunden. Der Käselaib wurde dabei mit seiner Schnittstelle nah ans Feuer gelegt, wo dieser zu schmelzen begann. Anlässlich der „Exposition cantonale industrielle“, einer kantonalen Ausstellung in Sion, bekam der ursprünglich als „Bratchäs“ bekannte Bratkäse seinen Namen „Raclette“. Typisches Merkmal des Raclettekäses ist sein hellgelber Teig, umgeben von einer braunen Rinde.

Verwendung

Klassischerweise wird Raclettekäse geschmolzen und in Kombination mit Pellkartoffeln oder knusprigem Brot, Essiggurken, Schinken, Wurst und eingelegtem Gemüse serviert. Ein knackiger Salat und ein spritziger Wein passen ebenfalls sehr gut dazu.

Einkauf und Qualität

Raclettekäse gibt es in verschiedenen Ausführungen (pur, mit Pfeffer, Knoblauch oder Paprika versehen oder aus Ziegenmilch) und ist in jedem Supermarkt an der Käsetheke erhältlich. Am besten kaufen Sie den Käse am Stück, so kann er weiter reifen und trocknet nicht so schnell aus.

Bevorratung

Gut eingepackt in Käsepapier oder Frischhaltefolie hält sich der Raclettekäse im Gemüsefach Ihres Kühlschranks ca. zwei bis maximal drei Wochen.

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