Vorratslexikon

Pastinaken

PastinakenPastinaken gehören zur Familie der Doldenblütler und lassen sich in 14 Arten unterteilen. Das Wintergemüse ist sehr nährstoffreich und besitzt einen süßlich-würzigen Geschmack.

Herkunft und Aussehen

Vor 300 Jahren galten Pastinaken als Grundnahrungsmittel in Deutschland, heute werden Karotten und Kartoffeln bevorzugt. In den USA und England sind Pastinaken auch heute noch eine Delikatesse. Pastinaken sind im westlichen Asien und Europa verbreitet, wo sie ab September geerntet werden. Die cremefarbige Hauptwurzel ist lang, kegelförmig, am Ende sehr spitz und hat Ähnlichkeit mit einer Rübe oder Wurzelpetersilie. An dem hohlen Stängel wachsen kahle Laubblätter, an denen vierstrahlige Blüten entstehen.

Verwendung

Die Zubereitungsmöglichkeiten von Pastinaken sind recht vielfältig. Vor der Verwendung sollten sie geschält und gewaschen werden. Anschließend lassen sich Pastinaken zu Püree verarbeiten und in Cremesuppen oder als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten servieren. Zudem lassen sie sich roh in Salat verarbeiten. Die Schale der Pastinaken kann zu einem knusprigen Snack frittiert werden.

Einkauf, Saison und Qualität

Pastinaken sind in gut sortierten Supermärkten, im Bioladen, auf dem Wochenmarkt oder in anderen Gemüsegeschäften im Herbst und Winter erhältlich. Der Geschmack der Pastinaken kommt am besten mit Einsetzen des ersten Frostes zur Geltung. Pastinaken von guter Qualität sollten glatt und fest sein. Es ist zudem zu empfehlen, kleine anstatt große Pastinaken zu kaufen, da diese im Geschmack süßer sind.

Bevorratung

Pastinaken sollten kühl und trocken gelagert werden. Im Kühlschrank in Küchenpapier eingewickelt, halten sie sich bis zu vier Wochen. Für eine längere Haltbarkeit müssen die Pastinaken drei bis vier Minuten blanchiert und anschließend eingefroren werden.

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