Kresse

kresse_01Der Artikel befasst sich im Folgenden mit der in Deutschland bekanntesten Kresseart, der Gartenkresse (Lepidium sativum). Sie gehört aus botanischer Sicht zu den Kreuzblütengewächsen (Brassicaceae) und ist aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C, Vitamin B sowie Kalzium, Eisen und Folsäure ein äußerst gesundes Würzkraut.

Herkunft und Aussehen

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Gartenkresse war vermutlich Persien bzw. West- und Zentralasien, wo die Kresse auch heute noch wild wächst. Heute wird die Kresse auf allen Kontinenten, mal mehr und mal weniger stark, kultiviert.

Die Triebe der krautigen Pflanze erreichen Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern. Die Blätter der Kresse sind zart, klein und grün; die Blüten bewegen sich farblich zwischen weiß und rosa.

Verwendung

Das Küchenkraut wird in der Regel roh zum Würzen und Verfeinern von verschiedenen Produkten und Gerichten verwendet. So passt Kresse wunderbar zu allen Quark- und Frischkäsespeisen, zu kalten Fleisch- und Kartoffelgerichten, aber auch in Salaten, Suppen und zu Eiergerichten. Sein kräftig-würziger Geschmack erinnert an Senf oder (Meer-) Rettich.

Einkauf, Qualität und Saison

Im Supermarkt ist Kresse hauptsächlich gezogen im Karton erhältlich, welche sofort geerntet werden kann. Die die Kresse in Bezug auf Klima und Boden relativ anspruchslos ist, lässt sie sich auch sehr gut auf der hauseigenen Fensterbank aus Samen züchten und kann das ganze Jahr über ausgesät werden. Nach ca. einer Woche kann die Kresse geerntet werden. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Pflanze frisch und sauber ist sowie keine Erd- und Torfspuren an ihr haften.

Bevorratung

Im Topf kann Kresse über mehrere Wochen gehalten werden. Geschnitten und ungekühlt allerdings lediglich einen Tag. Im Kühlschrank kann Kresse bis zu 10 Tagen aufbewahrt werden.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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