Vorratslexikon

Kaktusfeige

KaktusfeigeOpuntia ficus-indica, eine Pflanzenart in der Gattung der Opuntien (lat. Opuntia), zählt zu der Familie der Kakteengewächse (lat. Cactaceae). Die Früchte der ficus-indica, der „indischen Feige“, heißen Kaktusfeigen und sind essbar. Besonderheit: In vielen Ländern Südamerikas gilt die Kaktusfeige aufgrund ihres hohen Wassergehalts und Fruchtzuckeranteil als wichtigste Ernährungsgrundlage.

Herkunft und Aussehen

Die Pflanze, an der die Kaktusfeige wächst, kommt in den dürren Regionen der Tropen und Subtropen vor. Hierzu zählen Länder wie Südafrika, Australien, Israel und Spanien. Mexiko gilt als das größte Anbaugebiet für die Kaktusfeige. Kaktusfeigen weisen eine länglich-ovale Form auf und sind etwas länger als die Kiwi-Frucht. Die gelblich bzw. rötlich verfärbte Schale der Frucht ist mit feinen, kaum sichtbaren Stacheln überzogen.

Verwendung

Hauptsächlich werden Kaktusfeigen zu Herstellung von Säften, Marmeladen und Gelees verwendet. Weitere Verwendung finden diese auch als Zusatz in Bier- und Erfrischungsgetränken. Auch in der Küche lässt sich die Kaktusfeige mit ihrem frischen süß-saurem Aroma gut mit Obstsalaten, süßen oder pikanten Speisen kombinieren.

Einkauf und Qualität

Kaktusfeigen sind ganzjährig im Supermarkt erhältlich. Beim Kauf von Kaktusfeigen im Supermarkt sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass diese weich ist und saftig erscheint. Harte Kaktusfeigen lassen Sie besser liegen, denn die Frucht reift nicht mehr nach! Außerdem sollte die Frucht auf Risse, insbesondere im oberen Bereich, überprüft werden. Da Kaktusfeigen bei der Ernte abgedreht werden kann es leicht zu Verletzungen der Frucht kommen, wodurch diese schneller verderben.

Bevorratung

Bei Zimmertemperatur gelagert halten sich Kaktusfeigen durchschnittlich 2 Tage. Im Kühlschrank aufbewahrt, bleiben diese noch ein paar Tage länger frisch.

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