Hülsenfrüchte

huelsenfruechteDer Begriff Hülsenfrüchte umfasst eine Gruppe von Lebensmitteln, dazu zählen u. a. Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Ginster, Klee, Lupinen, Wicken und Sojabohnen, sowie die Erdnuss. Sie enthalten jede Menge wasserlösliche Ballast- und Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Eisen, sowie Eiweiß.

Die Hülse ähnelt oberflächlich einer Schote. Umgangssprachlich – und im botanischen Sinne falsch – werden deshalb oft die Hülsen von Bohnen, Erbsen und weiteren Hülsenfrüchtlern „Schoten“ genannt.

Hintergrund

Aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes mit gleichzeitiger hoher biologischer Wertigkeit und der großen Erträge auf kleinen Flächen sind Früchte und Samen der Schmetterlingsblütler fast weltweit ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Insbesondere bei fleischarmer, vegetarischer und veganer Kost sind sie fast unverzichtbar. Aufgrund ihres niedrigen glykämischen Indexes durch die komplexen Kohlenhydrate können Hülsenfrüchte einen Beitrag zur Prävention des Diabetes mellitus bieten.

Bevorratung

Getrocknete Hülsenfrüchte werden dunkel und trocken gelagert und sind bis zu einem Jahr haltbar. Schälerbsen sind bis sechs Monate haltbar. Bei Überlagerung bleiben Hülsenfrüchte auch nach dem Kochen hart.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

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