Vorratslexikon

Feigen

feigenDie Feige wächst an einem sommergrünen Strauch oder kleinen Baum, der bis zu 10 Meter hoch werden kann. Sie stammt aus der Familie der Maulbeergewächse und wird heute in Mittel- und Südamerika, Australien und Nordafrika angebaut. Die jährliche Ernte beträgt rund 1,5 Millionen Tonnen Frischfeigen. Feigen enthalten reichlich Mineralstoffe (Kalzium, Phosphor und Eisen), sowie Zucker und Eiweiß.

Herkunft und Aussehen

Die Feige hat ihren Ursprung in Kleinasien und zählt zu den am längsten durch den Menschen genutzten Pflanzen. Sie gehört zu den ersten namentlich erwähnten Pflanzen in der Bibel, was ihr eine gewisse Popularität einbringt.

Feigen ähneln von der Form der Birne sehr stark, jedoch ist sie kleiner und die Farbe reicht aufgrund der vielen verschiedenen Sorten von grün bis violett. Sie besitzen einen süßen, zart aromatischen Geschmack, der durch den hohen Gehalt an Invertzucker verursacht wird.

Verwendung

Feigen eignen sich gut als süßende Zutat in Gebäcken, sowie zur Herstellung von Feigenbrot, kandierten Früchten, Kompotten, Sirup und Pasteten. In Deutschland werden Feigen meist in Form von Trockenobst angeboten.

Einkauf, Qualität und Saison

Getrocknete Feigen bekommt man das ganze Jahr über angeboten. Frische Feigen sind in dem Zeitraum von Juli bis November erhältlich. Im Winter findet man hierzulande kaum frische Exemplare, und wenn, dann haben sie einen sehr hohen Kaufpreis, da sie aus Kalifornien, Australien oder Brasilien importiert werden. Beim Einkauf ist auf die Farbe der Früchte zu achten. Je dunkler die Frucht ist, desto reifer und süßer ist sie. Helle Feigen schmecken eher säuerlich und zu reife Früchte sind meistens matschig.

Bevorratung

Reife Feigen sollten möglichst schnell verzehrt werden. Im Kühlschrank halten sie sich maximal drei Tage. Unreife Früchte reifen bei Zimmertemperatur nach. Vor dem Verzehr sollten Feigen eine Stunde bei Zimmertemperatur liegen, damit sie ihr volles Aroma entfalten können.

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