Vorratslexikon

Dorade

dorade_01Die Dorade wird auch Goldbrasse oder Dorade Royale genannt und gehört zur Familie der barschartigen Fische.

Herkunft und Aussehen

Der gesamte Mittelmeerraum ist von der Dorade besiedelt, von den Kapverden bis zu den Britischen Inseln. In Spanien, Frankreich und der Türkei wird sie gezüchtet. Um Doraden zu erkennen, sollte man wissen, dass sie ein charakteristisches goldenes „Stirnband“ zwischen den Augen haben. Des Weiteren werden sie im Durschnitt 35 cm groß, in Einzelfällen können sie allerdings bis zu 70 cm lang und 2,5 kg schwer werden. Die Dorade hat einen hohen Rücken auf dem eine mit Strahlen besetzte Rückenflosse zu sehen ist. An ihrem Kiemendeckel befindet sich ein goldener Fleck.

Verwendung

Ein Klassiker ist die Dorade in Salzkruste. Die Dorade zählt aufgrund ihres saftig-aromatischen Fleischs, zu den beliebtesten Mittelmeerfischen. Dass sie kaum Gräten hat, ist ein weiterer Pluspunkt der Dorade. Sie eignet sich ideal zum dünsten, braten, garen oder grillen. Damit das Fleisch beim Grillen nicht austrocknet, sollte man es immer wieder mit Öl bepinseln.

Einkauf und Qualität

Doraden werden in Deutschland im Ganzen oder filetiert, sowie frisch oder tiefgekühlt angeboten. Besonders lecker schmeckt frische Dorade in den Monaten von Juli bis Oktober, aber auch in den anderen Monaten ist sie erhältlich. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Dorade nicht streng „fischig“ riecht, denn das würde bedeuten, dass sie nicht mehr frisch ist. Auch beim Aussehen gibt es einige Merkmale an denen es sich erkennen lässt, ob die Dorade frisch ist. Sie sollte feuchte, kräftig rote oder rosafarbene Kiemen haben. Ein schlechtes Zeichen sind trübe, eingesunkene Augen und der Verlust von Schuppen.

Bevorratung

Frische Dorade sollte möglichst am Einkaufstag, spätestens am Tag danach verarbeitet werden. Bis dahin einfach auf einen Teller legen und mit Frischhaltefolie abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Unbedingt darauf achten, dass Sie gegarte Doraden nicht auf den Teller zurücklegen, auf dem sie roh gelegen haben – hier lauern Keime. Wenn der Fisch länger aufbewahrt werden soll, muss er eingefroren und bei mindestens -18 °C im Tiefkühlfach gelagert werden. Dann bleibt er 3-5 Monate haltbar.

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