Vorratslexikon

Dinkel

dinkelDinkel ist eine Weizenart, die zur Familie der Gräser gehört. Wie auch die Nuss, so zählen Dinkelkörner zu einsamigen Schließfrüchten.

Herkunft und Aussehen

Vor 5000 Jahren wurde Dinkel bereits in einigen Teilen Asiens als Kulturpflanze angebaut. Seit 1700 v. Chr. wird Dinkel auch in Europa, vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz angebaut. Dinkel verbreitete sich sehr schnell auf der ganzen Welt, da er als sehr haltbares Lebensmittel, von vielen Pilgervätern mit auf ihre Reisen genommen wurde. Dinkel wächst bis zu einem Meter hoch. Auffällig sind seine rundlichen Ähren, die kurze Blattöhrchen besitzen. Diese umschließen den Halm fast vollständig. Des Weiteren besitzt Dinkel ein mittelgroßes Blatthäutchen. Der Unterschied zwischen Weizen und Dinkel liegt darin, dass das Dinkelkorn fest mit den Spelzen verwachsen ist.

Verwendung

Dinkel wird eine sehr gute Verträglichkeit nachgesagt. Er wird vorwiegend in der Vollwertküche eingesetzt. Die bekanntesten Dinkelprodukte sind „Schwäbische Seelen“ und „Knauzenwecken“ aus Oberschwaben. Er findet allerdings auch noch andere Verwendungsmöglichkeiten in Bäckereien und Haushalten. So werden aus ihm vielerlei Brotsorten hergestellt. Die halbreifen Körner werden auch häufig als Suppeneinlage verwendet.

Einkauf und Qualität

Dinkel sollten Sie im Bio-Markt kaufen, auch wenn er dort ein paar Euro teurer ist als im Supermarkt, denn hier können Sie sicher gehen, dass der Dinkel von guter Qualität und gereinigt ist. Außerdem ist er hier meist getrocknet und sehr gut verpackt.

Bevorratung

In Dosen ist Dinkel bis zu zehn Jahre haltbar. Außerdem können Sie bei den in Dosen angebotenen Exemplaren sicher sein, dass der Dinkel weder schimmelt noch von Insekten befallen ist. Optimal lässt sich Dinkel auch in trockenen, dunklen und geruchsfreien Kellern lagern.

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