Chicorée

Chicorée

Chicorée ist ein Zichoriengewächs. Er ist eng mit Radicchio und der Endivie verwandt.

Herkunft und Aussehen

Die Stammpflanze, die Wilde Wegwarte, ist in Asien, Nordafrika und in Europa verbreitet. Zunächst wird der Chicorée im Freiland angebaut, doch sobald sich die Wurzelmasse aufgebaut hat, wird die Pflanze gerodet. In dunklen Treibhäusern werden die Wurzeln weiter gezogen. Die dann entstehenden Sprossen sind schließlich im Handel erhältlich. Chicorée zeichnet sich durch seine gelblichen Spitzen an den weißen, festen, länglichen Köpfen, aus. Des Weiteren ist er durch seinen herb-bitteren Geschmack unverwechselbar.

Verwendung

Den Chicorée findet man in vielen Vorspeisen und Hauptgerichten wieder. Meist wird er als Rohkostsalat verwendet. Aber auch gedünstet oder angebraten schmeckt er hervorragend. Als Hauptspeise reicht man ihn zum Beispiel gefüllt mit Hackfleisch. Bei der Verwendung von Chicorée ist darauf zu achten, dass man ihn vor der Zubereitung wäscht und den Strunk entfernt. Der Chicorée sollte nur vor dem Schneiden gewaschen werden, da sonst an den Schnittstellen wichtige Inhaltsstoffe entweichen.

Einkauf und Qualität

Von Oktober bis März findet man das Wintergemüse im Supermarkt und vielen Wochenmärkten. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass man Exemplare kauft, deren Blätter eng anliegen und geschlossen sind. Kaufen Sie keinen Chicorée, wenn er braune Flecken oder welke Ränder aufweist.

Bevorratung

Generell sollte frischer Chicorée noch am Einkaufstag verarbeitet werden. In einem feuchten Tuch eingewickelt, lässt er sich im Kühlschrank jedoch eine Woche lagern. Achten Sie darauf, dass er lichtgeschützt gelagert wird. Je grüner seine Blätter sind, desto bitterer ist er.

Shop-Finder - KüchenTreff novakock in Ratingen

COMMENTS