Blumenkohl

Vorratslexikon

Blumenkohl

In Blumenkohl stecken reichlich Mineralstoffe und B-Vitamine. Der leicht verdauliche Kohl enthält außerdem Glucosinolate. Studien deuten darauf hin, dass diese sekundären Pflanzenstoffe krebshemmend wirken. Garen Sie Blumenkohl am besten so kurz wie möglich, um den Verlust der wertvollen Inhaltsstoffe gering zu halten.

Herkunft und Aussehen

Blumenkohl ist eine Zuchtsorte des Gemüsekohls mit fleischigen, in einem Kopf zusammenstehenden Blütensprossen, die als Gemüse verzehrt werden. In Deutschland ist der Blumenkohl erst seit ca. 500 Jahren bekannt. Ursprünglich kommt diese Kohlsorte aus Kleinasien und wird seit dem 16. Jahrhundert europaweit angebaut. Wichtige Anbauländer sind China und Indien. Hier in Europa sind Frankreich, Belgien und die Niederlande wichtige Exporteure.

Verwendung

Am besten schmeckt Blumenkohl in Suppen, Eintöpfen, als Gemüsebeilage oder in Salaten. Serviert wird Blumenkohl klassisch mit zerlassener Butter oder Sauce Hollandaise.

Einkauf und Qualität

Der milde Kohl ist bei uns das ganze Jahr über in jedem Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder bei einem Gemüsehändler erhältlich. Aus heimischem Anbau ist er zwischen April und Dezember erhältlich. Beim Kauf sollten Sie einiges beachten: der Kopf sollte eine cremig weiße Farbe besitzen und fest sein, die äußeren Blätter knackig grün. Es gibt auch farbige Blumenkohlsorten; diese werden aber hauptsächlich in Frankreichs Küchen verwendet. Wenn der Kohlkopf braune Stellen besitzt ist er nicht mehr frisch.

Bevorratung

Ungewaschen und in einem Kunststoffbeutel aufbewahrt hält er sich im Kühlschrank bis zu 10 Tage. Es gibt natürlich auch die Tiefkühlvariante oder Blumenkohl in Form von Sauerkonserven.

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