Beerenobst – Einkauf, Lagerung & Genuss

Beerenobst – Einkauf, Lagerung & Genuss

Beerenobst wird immer beliebter

Sie sind beliebter denn je: In Deutschlands Einkaufskörben landen jedes Jahr mehr Beeren. Da Beeren schnell verderben, werden sie leider oft weggeworfen. Mit der richtigen Planung und Lagerung kann man sie aber vor der Tonne retten. Allein drei Kilo Erdbeeren jährlich verspeist hierzulande jeder, im Jahr 2003 waren es noch 2,5 Kilo. Von Strauchbeeren wie Johannisbeeren und Stachelbeeren kaufte jeder Privathaushalt im vergangenen Jahr über ein halbes Kilo.

Überlegen Sie genau, wie viele Früchte Sie brauchen. Wählen Sie auf jeden Fall reifes Obst, denn viele Sorten wie Erdbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren werden nach dem Pflücken nicht mehr süßer. Reife Beeren erkennt man am aromatischen Duft. Da die Früchte schnell nach der Ernte gegessen werden sollten, sind kurze Transportwege von Vorteil. Deshalb bietet es sich an, Früchte aus der Region zu kaufen.

 

Wie lange lassen sich Beeren lagern?

Zuhause sortiert man als Erstes faulige Früchte aus. Sie können schnell schimmeln. Die guten Beeren bewahrt man im Gemüsefach des Kühlschranks auf, am besten locker nebeneinander in einer flachen Schale. So werden sie nicht gequetscht. Erdbeeren, Brombeeren und Himbeeren halten hier etwa zwei bis drei Tage. Heidelbeeren sind bis zu 14 Tage lagerfähig, können aber mit der Zeit bitter werden. Noch grüne Stachelbeeren lassen sich bis zu drei Wochen aufbewahren. Weintrauben fühlen sich in einer Papiertüte im Gemüsefach wohl und halten dort etwa eine Woche.

 

Leckere Reste-Marmelade aus Beerenobst

Bleiben Beeren übrig, kann man sie als fruchtige Zugabe zu Joghurts und Puddings kombinieren. Oder man macht daraus Marmelade, friert sie ganz oder püriert ein oder trocknet sie. Man verwendet dafür immer nur frische, unbeschädigte Früchte. Für eine schnelle Reste-Marmelade können kleine Mengen Beeren kalt püriert und mit Gelierzucker nach Packungsangabe gemischt werden. Das Fruchtmus hält rund 14 Tage im Kühlschrank. Bis zu einem Jahr kann selbst gemachter Brotaufstrich aufbewahrt werden, wenn die Beerenmasse nach Rezept erhitzt wird. Lagern sollte man dieses Mus an einem trockenen Ort bei 15 bis 20 °C. Die Marmelade kann mit der Zeit im ungeöffneten Glas eine bräunliche oder leicht graue Farbe annehmen. Der Brotaufstrich schmeckt aber weiterhin lecker, er hat nur Farbstoffe verloren.

 

Trocknen und einfrieren ist auch möglich

Wenn es keine Marmelade sein soll, können Beerenreste auch zu süßem Trockenobst verarbeitet und damit länger haltbar gemacht werden. Man nimmt dafür zum Beispiel halbierte Weintrauben oder Stachelbeeren ohne Stiele und Blütenansatz. Brombeeren oder Himbeeren eignen sich wegen der vielen Kerne weniger.

Beeren lassen sich auch hervorragend für mehrere Monate einfrieren. Dazu stellt man sie auf einem Tablett kurz in den Tiefkühler, bevor sie in einen Gefrierbeutel gegeben werden. So kleben sie nicht zusammen. Oder sie werden vor dem Einfrieren püriert, je nachdem was man später damit machen will.

Quelle: Zu gut für die Tonne!

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