FÜRSTENBERG – Designkooperation mit Studio Besau-Marguerre

FÜRSTENBERG – Designkooperation mit Studio Besau-Marguerre

Fürstenberg zeigt erneut wie vielseitig Porzellan auch außerhalb des gedeckten Tisches im Interiorbereich eingesetzt werden kann

Fürstenberg, im Frühjahr 2018: Nach den erfolgreichen Kooperationen mit Sebastian Herkner und dem Wiener Designstudio EOOS, gewährt die Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG einen ersten Blick auf die aktuellste kreative Zusammenarbeit: gemeinsam mit dem Studio Besau-Marguerre entwickelt FÜRSTENBERG einen Beistelltisch in Plissee-Optik komplett aus hochwertigem Manufakturporzellan. Der extravagante Entwurf bringt die Eleganz und Raffinesse von Porzellan in moderne Wohnwelten.

Die niedersächsische Manufaktur bleibt dabei ihrem Kern treu: dem Porzellan. Mit der Erfahrung aus mehr als 270 Jahren Handwerkskunst mit dem anspruchsvollen Material arbeiten die Porzelliner derzeit an der Umsetzung des einzigartigen Entwurfs der Hamburger Designer. Mit dem Designduo Eva Marguerre und Marcel Besau, die als Interior Designer zuletzt mit der Möblierung der Hamburger Elbphilharmonie betraut waren, konnte ein weiterer international erfolgreicher Kooperationspartner für die Entwicklung zukunftsweisender Porzellandesigns gewonnen werden.

Leuchtenserie MOIRA zeigt die vielseitig von Porzellan im Interiorbereich

Leuchtenserie MOIRA zeigt die vielseitig von Porzellan im Interiorbereich

„FÜRSTENBERG ist als Marke international bekannt für zeitlose Tischkultur. Nach Sebastian Herkner und der Leuchtenserie MOIRA zeigen wir mit der neuen Designkooperation erneut wie vielseitig Porzellan auch außerhalb des gedeckten Tisches im Interiorbereich eingesetzt werden kann,“ erklärt Stephanie Saalfeld, Geschäftsführerin der Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG, die Idee hinter der erneuten Zusammenarbeit mit Produktdesignern.

In Fürstenberg entsteht ein Beistelltisch, bei dem die Form das Dekor und der Dekor die Form darstellt – ein dreidimensionales Plissee, das die gesamte Form des Tisches bestimmt. „Wir wollen die Weichheit, das Poetische, Zarte, das Sinnliche, das Verletzliche von Porzellan zeigen und haben unserem Beistelltisch deshalb einen textilen weichen Charakter gegeben, Plissee verbindet diese Aspekte“, erklärt das Designer-Duo seinen Entwurf. Das aufwendige Design verlangt dabei absolute Präzision in der Herstellung.

FÜRSTENBERGS Beistelltisch in eleganter Plissee-Optik

FÜRSTENBERGS Beistelltisch in eleganter Plissee-Optik

Mit dem Beistelltisch bereiten FÜRSTENBERG und Besau-Marguerre eine echte Innovation im Interior Design vor. Die Geschichte der Entstehung dieses Designs mit seinem außergewöhnlichen Spannungsspiel von Material, Form und Funktion steht dabei in seiner Einzigartigkeit dem eigentlichen Objekt in keiner Weise nach: „Den Beistelltisch haben wir mit Hilfe einer für das Projekt entwickelten, generativen Software für ein CAD Programm generiert. Die Interaktion von Mensch und Computer ist ein spannendes Thema. Ausgefallenes und Unerwartetes mithilfe von Technologie – es ist das Zusammenspiel von Parametern, Algorithmen und Zufall, die ein feines Wechselspiel aus Gradlinigkeit und Asymmetrie erzeugen. Und es ist besonders spannend eine traditionelle Handwerkskunst wie die Herstellung von Porzellan mit einem generativen Gestaltungsprozess zu verbinden“, erläutert Marcel Besau den Kreativprozess.

Eine faszinierende Herangehensweise, die sicherlich nicht nur internationale Innenarchitekten begeistern wird. Es inspiriert zu einem neuen, modernen Einsatz des traditionellen Materials Porzellan in heutigen Wohn- und Lebenswelten.

Den Beistelltisch wird es ab Spätsommer 2018 in klassischem Weiß und einer farbigen Variante geben.

Studio Besau-Marquerre

Studio Besau-Marguerre – dahinter stehen die beiden kreativen Köpfe Eva Marguerre (*1983) und Marcel Besau (*1980).Nach dem Studium von Produkt- und Kommunikationsdesign in Karlsruhe und Wuppertal gründete das Paar im Mai 2011 sein eigenes interdisziplinäres Designstudio in Hamburg, mit dem sie nicht nur Interior Design, sondern auch visuelle Kommunikation, Editorial Design und Styling zu ihrem Repertoire zählen. Der gemeinsame Gestaltungsansatz der beiden führt zu außergewöhnlichen, innovativen Ideen und Produkten, in denen sie häufig einen experimentellen Einsatz ungewöhnlicher Materialien mit einer auffallenden Farbgestaltung kombinieren. In ihrer noch jungen Karriere konnten Eva Marguerre und Marcel Besau bereits beachtliche Erfolge feiern, wurden für zahlreiche internationale Designpreise nominiert, vom Rat für Formgebung wurden sie 2014 unter die 5 Newcomer Finalisten gewählt und nahmen an renommierten Messen und Ausstellungen im In- und Ausland teil.

FÜRSTENBERG –Ein modernes Traditionsunternehmen

Zahlen & Fakten

  • Gründung: 1747 von Herzog Carl I. von Braunschweig auf dem Jagdschloss Fürstenberg
  • Markenzeichen: das gekrönte blaue „F“, das international für anspruchsvolle PorzellankunstMade in Germany steht
  • Firmensitz und Produktionsstätte: Schloss Fürstenberg in Niedersachsen mit derzeit 98Mitarbeitern
  • Geschäftsführung: Stephanie Saalfeld
  • Für Endkunden: über den Facheinzelhandel, den eigenen Online-Shop und im ManufakturWerksverkauf in Fürstenberg
  • Projektkunden: Ausstattung von Sterne-Hotels und gehobener Gastronomie in Deutschland und weltweit
  • Umsatz 2016: insgesamt 5 Mio. Euro
  • Nationaler Markt: rund 60 Prozent Umsatzanteil
  • Internationaler Markt: rund 40 Prozent Umsatzanteil
  • FÜRSTENBERG als Ausflugsziel: Schloss-Ensemble mit Werksverkauf und Museum, das nach umfangreicher Neugestaltung 2017 wiedereröffnet wurde

Mehr zu FÜRSTENBERG unter www.fuerstenberg-porzellan.com.

Quelle: Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG GmbH