Köstlich-cremige Pürees zaubern

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In der deutschen Küche ist Kartoffelstampf eine klassische Beilage zu Fleisch und Fisch. Aber auch aus Gemüse und Hülsenfrüchten lassen sich köstlich-cremige Pürees zaubern.

Kürbis, Blumenkohl und Rote Bete eignen sich gut

Sie werden in grobe Stücke geschnitten und möglichst schonend gegart. Wer das Gemüse im Ofen zubereitet oder in wenig Flüssigkeit dünstet, erhält Geschmack und wertvolle Nährstoffe. Wurzelgemüse wie Pastinake (siehe Titelbild) und Sellerie kann auch mit mehlig kochenden Kartoffeln kombiniert werden. Anschließend mit einem Stabmixer pürieren und mit etwas Öl und einer Flüssigkeit wie Brühe, Milch oder Kokosmilch zu einer sämigen Masse verarbeiten. Vor dem Servieren wird das Püree noch mit Gewürzen und frischen Kräutern veredelt.

Möhren und Auberginen

Möhrenpüree hat einen mild-süßlichen Geschmack und braucht nur wenige Zutaten wie Öl, und eine Prise Salz, um auf dem Teller zu glänzen. Auberginenpüree ist in der libanesischen Küche verbreitet: Auberginen längs halbieren, mit Olivenöl bestreichen und mit Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen. Im Backofen garen, in Stücke schneiden und mit Zitronensaft, Olivenöl, Petersilie, Sesampaste und Chili pürieren.

Auch Hülsenfrüchte lassen sich prima zu Püree verarbeiten

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Getrocknete Hülsenfrüchte am besten über Nacht in kaltem Wasser einweichen; das verringert die Garzeit. Für ein schnelles Kichererbsenpüree lassen sich auch vorgekochte Hülsenfrüchte aus der Dose verwenden. Mit Sesampaste, Knoblauch und Wasser pürieren, Olivenöl und etwas Zitronensaft unterrühren und mit Salz abschmecken. Ein farbenfrohes Erbsenpüree wird mit Petersilie, Muskatnuss und einem Schuss Sahne zum kulinarischen Highlight. Für Linsenpüree sind geschälte rote oder gelbe Linsen ideal, die nur kurz gegart werden müssen.

Reste lassen sich prima weiterverwerten, zum Beispiel Möhrenpüree in einer Tomatensoße und Erbsenpüree in Kartoffelsuppe. Ein Kuchenteig erhält mit Süßkartoffelpüree eine aromatische Note. Mit Gemüsebrühe verdünnt wird aus dem Püree eine leckere Suppe.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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