Käsefondue vereint Gemütlichkeit und Genuss

Bild: © Efraimstochter - pixabay.com

Statt großer Party sind in diesem Jahr familiäre Feste angesagt. Ein gemütlicher Silvesterabend im kleinen Kreis kann so aussehen: Interessante Gespräche und ein Topf mit würzigem Käse. Das Käsefondue ist einfach vorzubereiten und ideal für die Resteverwertung nach den Feiertagen.

Bei der Käseauswahl ist alles erlaubt, was schmeckt

Meist werden verschiedene Sorten kombiniert. Eine gute Mischung sind zum Beispiel Appenzeller, Emmentaler und Greyerzer (Gruyère). Aber auch Tilsiter, Gouda, Cheddar und Raclettekäse eignen sich gut für das Silvesteressen. Bei Brie und Camembert sollte die Rinde entfernt werden. Der Käse wird fein gerieben oder klein geschnitten und verschiedene Sorten in einer Schüssel gemischt. Für mehr Sämigkeit kommt etwas Kartoffel- oder Maisstärke hinzu.

So kommt der Käse ans Fließen

Nun braucht das Fondue noch etwas Flüssigkeit, damit der Käse schön fließt und das Eintunken leichter fällt. Dafür wird traditionell ein trockener Weißwein verwendet. Die Säure sorgt dafür, dass der Käse cremig bleibt. Der Wein wird erhitzt und der geriebene Käse nach und nach hinzugegeben, bis er geschmolzen ist. Das kann bis zu 20 Minuten dauern, und unter ständigem Rühren brennt auch nichts an. Beim Klassiker wird noch ein Schuss Kirschwasser hinzugefügt. Mindestens genauso gut schmeckt das Käsefondue aber auch ohne Alkohol: Aus Butter und Mehl eine Mehlschwitze zubereiten und mit Milch aufgießen. Die nötige Säure bringt ein Schuss milder Essig oder etwas Zitronensaft. Zehn Minuten köcheln lassen, den Käse nach und nach hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Interessante Kombinationen möglich

Traditionell wird das Fondue in einem gusseisernen Topf (Caquelon) zubereitet, den man für mehr Aroma mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe einreibt. Ist die Käsemasse vollständig geschmolzen, kann der Spaß losgehen. Knuspriges Baguette wird in kleine Stücke gezupft, auf Spieße gesteckt und eingetunkt. Alternativ nimmt man Ciabatta oder getoastete Brotscheiben. Auch Ofengemüse wie Kürbis, Rote Bete, Rosenkohl und Pastinake oder Rohkost wie Möhren und Champignons eignen sich zum Dippen. Dazu werden Beilagen wie Pellkartoffeln, Cornichons, Oliven und grüne Salate wie Feldsalat serviert. Eine interessante Kombination ist auch Käse mit süßem Obst wie Weintrauben, Birne, Apfel und Ananas. Und da ein Fondue ein abendfüllendes Programm ist, bleibt auch genug Zeit, das alte Jahr Revue passieren zu lassen.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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