Der Expertentipp im September – Wiesn- und Brotzeit-Klassiker Obazda: Was steckt drin?

Der Expertentipp im September – Wiesn- und Brotzeit-Klassiker Obazda: Was steckt drin?

Die Experten der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft klären jeden Monat Fragen rund um die Milch. Hans Schmaus, Milch- und Käseexperte der LVBM, klärt auf.

O’zapft is – in München beginnt am 16. September wieder das Oktoberfest. Kulinarisch besonders beliebt, neben dem guten Bier, ist der Obazda, eine pikante Käsezuberei-tung aus reifem Camembert oder Brie, die zu Brezen oder Roggenbrot gegessen wird. Seine orange-rote Farbe bekommt der herzhafte Klassiker durch Paprikapulver. Benannt wurde er nach dem bayerischen Verb „obazn“. In Hochdeutsch: zerdrücken und „angedrückter“.

Die traditionelle, bayerische Spezialität gibt es mittlerweile in fast jedem Supermarkt fertig zu kaufen. Man kann sie aber auch ganz leicht selbst machen.

Eine Rezept-Variante ist: 500 Gramm Camembert entrinden und mit einer Gabel zerdrücken. Dann 200 Gramm Frischkäse, 100 Gramm feingehackte Zwiebeln und 50 Gramm weiche Butter mit dem Käse vermischen. Die Masse anschließend mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kümmel abschmecken. Je nach Geschmack kann auch ein Schuss Bier untergerührt werden. Den fertigen Obazda vor dem Servieren mit frischem Schnittlauch bestreuen und mit Radieschen oder in Spiralen geschnittenem Rettich garnieren – fertig!

Obazda Cupcakes

Einfach zum Anbeißen: Obazda-Cupcakes. Der perfekte Fingerfood für ein typisch bayerisches Picknick. Bildquelle: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft; LVBM

Übrigens: Der Obazda ist als traditionelle regionale Spezialität geschützt und trägt somit die geografische Angabe: g.g.A. Mehr dazu finden auf der Seite „Geschützte Spezialitäten“

Extra-Tipp

Ein pfiffiger Hingucker auf jeder Brotzeittafel sind leckere Obazda-Cupcakes. Hier geht es zum Rezept

 

Quelle: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft; LVBM

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