Vegetarier & Veganer leben nicht länger

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Eine Studie der University of Oxford hat ergeben: Weder Vegetarier noch Veganer leben länger als Menschen, die auch Fisch und Fleisch essen. Dieses Ergebnis bestätigt aktuelle Forschungen, die zu vergleichbaren Resultaten kamen

Keine verminderte Gesamtsterblichkeit durch Fleischverzicht

Eine Studie der University of Oxford hat ergeben: Weder Vegetarier noch Veganer leben länger als Menschen, die auch Fisch und Fleisch essen. Dieses Ergebnis bestätigt aktuelle Forschungen, die zu vergleichbaren Resultaten kamen – teilweise lebten die moderaten Fleischesser am längsten, wie bei der „Vorzeige-Ernährungsstudie“ EPIC. „Die Oxford-Autoren, teils Mitglied der englischen Vegetarier-Vereinigung, widerlegen mit ihrer aktuellen Analyse hoffentlich endgültig den Mythos vom langlebigen Vegetarier“, so Ernährungswissenschaftler Uwe Knop, „denn die neuen Studien zeigen keine verminderte Gesamtsterblichkeit durch Fleischverzicht.“
In der Vergangenheit hingegen wurde in einigen Untersuchungen beobachtet, dass Vegetarier etwas länger leben. Diese Studien wurden primär mit religiösen Minderheiten durchgeführt (Adventisten). „Der Grund für die längere Lebzeit wird gerade nicht in der Ernährung vermutet, sondern in unbekannten Lebensstilfaktoren (confounder) der strenggläubigen Vegetarier“, erklärt Knop. Alles in allem bestätige auch diese Ergebnis-Diskrepanz das Kernproblem der Ernährungsforschung:

Es gibt zu jeder Studie zahlreiche Studien, die genau das Gegenteil zeigen. So kann sich jeder exakt die Wahrheiten rauspicken, die in sein Ernährungsweltbild passen.

 

Gesundheitsmärchen Vegetarismus

Dies spiegele sich auch bei der Gesundheit von Vegetariern wider: „Die Lobbyverbände selektieren ganz gezielt solche Studien, die eine bessere Gesundheit der Fleischverzichter zeigen. Doch es liegen selbstverständlich zahlreiche neue Studien vor, die – wie aktuell bei der Sterblichkeit – auch beim Krankheitsstatus ergaben: kein Unterschied zwischen Vegetariern und Alles-Essern bei Darmkrebs, Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfall. Darüber hinaus finden sich auch Studien, in denen Vegetarier sogar häufiger unter Krankheiten leiden als Fleischesser, unter anderem hatten sie mehr psychische Störungen und öfter Darmkrebs, erläutert Ökotrophologe Knop.

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Ernährungsforschung gleicht Glaskugellesen

Doch nicht nur diese widersprüchlichen Ergebnisse machen sichere Aussagen unmöglich – auch und besonders aufgrund einer fundamentalen Schwäche mutiere Ernährungsforschung zum Glaskugellesen: „Ernährungsstudien sind primär Beobachtungsstudien, die keine Beweise für Ursache-Wirkungs-Beziehungen liefern, sondern nur vage Vermutungen basierend auf schwachen statistischen Zusammenhängen zulassen. Und in diese Daten wird dann je nach ideologischer Sichtweise Gott und die Welt hineininterpretiert, damit deren Anhänger beruhigt Ja und Amen sagen können.“

Quelle: ©Echte Esser

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