Rhabarber einfrieren – So klappt´s!

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Der Weg ins Eisfach – Schritt für Schritt

Haben Sie zu viel Rhabarber gekauft oder können Sie die geernteten Stangen nicht so schnell verwerten? Bevor das Frühlingsgemüse verdirbt, frieren Sie es doch einfach ein – am besten, wenn es noch schön knackig ist. Und das geht so:

Die frischen Stangen waschen, die Enden abschneiden und die groben Fasern mit einem Messer abziehen. Dann schneidet man die Stangen in etwa ein bis zwei Zentimeter große Stücke. Dicke Rhabarberstangen kann man vorher einmal längs durchschneiden. Nun gibt man die Stücke pur – also ohne Zuckerzusatz – in saubere, gefriertaugliche Beutel oder Behälter, verschließt sie luftdicht und legt sie mit Angabe des Einfrierdatums in das Gefriergerät. Bei minus18 Grad Celsius hält sich das Gemüse etwa acht bis zehn Monate.

Praxis-Tipps

Bild: © Printemps - fotolia.comLegen Sie die Rhabarberstücke vor dem Einfrieren auf ein Tablett, ohne dass sie sich gegenseitig berühren, und gefrieren sie für ein paar Stunden vor. Erst danach geben Sie die Stücke in Beutel oder Behälter. Der Vorteil dabei ist, dass die Rhabarberstücke beim Tiefgefrieren nicht „aneinanderkleben“. So lassen sich später auch kleine Portionen bequem herausnehmen. Den gefrorenen Rhabarber können Sie später ohne vorheriges Auftauen beispielsweise zu Kompott oder Konfitüre verarbeiten oder zum Backen verwenden.

Des Weiteren können Sie Rhabarber auch als Kompott einfrieren. Dafür lässt man das frisch gekochte Dessert zunächst abkühlen und füllt es am besten portionsweise ein. Auftauen kann man das Kompott im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur. Das dauert je nach Menge des Gefrierguts und Auftauverfahren etwa 10 bzw. 15 Stunden.

Das Einfrieren von Rhabarber leistet somit nicht nur einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung, sondern Sie können das Frühlingsgemüse auch im Laufe des Jahres noch genießen.

Quelle: Hedda Thielking, www.bzfe.de

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