Rambutan – Exotischer Genuss aus Südostasien

Rambutan – Exotischer Genuss aus Südostasien

Die Rambutan ist die haarige Schwester der Litschi und immer häufiger in hiesigen Obstregalen zu finden.

Die exotische Frucht schmeckt am besten gekühlt und pur, aber auch als Kompott, im Obstsalat und Smoothie. Pikante Reisgerichte erhalten durch das süß-säuerliche Aroma eine interessante Note.

Saftiges, süß-säuerlich schmeckendes Fruchtfleisch

RambutanDer Rambutanbaum (Nephelium lappaceum) gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse – deren Name glücklicherweise nichts mit dem Geschmack zu tun hat – und ist in ganz Südostasien verbreitet. Das saftige Fruchtfleisch ist milchig-weiß und schmeckt je nach Sorte erfrischend süß bis süß-säuerlich. Manche erinnert das Aroma entfernt an Weintrauben. Im Innern befindet sich ein länglicher Samen, der roh nicht essbar ist. Das Fruchtfleisch enthält Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamin C (50 bis 70 mg pro 100 g) und die Mineralstoffe Kalzium und Eisen. Vor dem Verzehr wird die Schale einfach mit den Fingern geöffnet oder an der Seite vorsichtig eingeschnitten, um das Fruchtfleisch aus der Schale zu lösen.

Ähnlichkeit zur Litschi ist unverkennbar

Die Hauptproduzenten der exotischen Frucht sind Thailand, Indonesien und Malaysia. Der immergrüne Baum wird bis zu 20 m hoch. Die runden bis ovalen Früchte hängen in Büscheln zu 10 bis 20 Stück an langen Stielen. Sie haben eine rote bis orangerote Schale, die von weichen, biegsamen Stacheln besetzt ist. Das hat der Rambutan auch ihren Namen verliehen, denn auf Malaiisch heißt Haar „rambut“. Im Innern ist die Rambutan der hierzulande bekannteren Litschi sehr ähnlich.

Schlechte Lagerfähigkeit verhindert größere Bekanntheit

Rambutan aufgeschnittenDie Rambutan ist ganzjährig im Handel zu finden – etwa in Asialäden und größeren Supermärkten. Allerdings kommen frische Früchte nur sporadisch und in kleineren Mengen auf dem Luftweg nach Deutschland. Das liegt daran, dass die Rambutan reif gepflückt werden muss und nach der Ernte nicht gut lagerfähig sind. Rasch trocknen Stacheln und Fruchtschale aus. Dann verfärben sich die Früchte bräunlich und sind nicht mehr verkaufsfähig, obwohl die Essqualität noch gut sein kann. Auch Konserven mit geschälten und entsteinten Früchten sind erhältlich, die teilweise mit Ananasstückchen kombiniert werden. Mit frischen Früchten kann die Rambutan aus der Dose allerdings geschmacklich nicht mithalten.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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