Pralinen – Die süße Alternative in der AdventszeitBild: © Jeanette Dietl - fotolia.com

Pralinen – Die süße Alternative in der Adventszeit

Wer Lust auf etwas Besonderes hat, traut sich an Pralinen aus feiner Schokolade, Marzipan und Nougat. Die mundgerechten Naschereien sind perfekt für die weihnachtliche Kaffeetafel und ein beliebtes Mitbringsel.

Die Zubereitung ist einfacher als viele denken

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Die Basis ist meist eine Creme aus Kuvertüre und Sahne. Die sogenannte Ganache wird zum Füllen und Überziehen der kleinen Schokokugeln verwendet und kann mit Espresso, Likör, Kräutern, aber auch Gewürzen wie Zimt und Vanille verfeinert werden. Zum Schmelzen der Kuvertüre braucht es etwas Fingerspitzengefühl. Sie darf nicht zu heiß sein, da sie sonst klumpig wird. Die ideale Temperatur liegt zwischen 35 und 38 Grad Celsius und wird am besten im Wasserbad mit einem Küchenthermometer eingestellt.

Pralinen können kreativ gestaltet werden…

…mit der Hand oder einem Spritzbeutel. Häufig werden sie mit verschiedenen Zutaten wie zerkleinerten Nüssen und kandierten Früchten gefüllt. Es gibt auch fertige Schokoladenformen, in die die flüssige Ganache gegossen wird. Dafür lässt sich auch ein üblicher Eiswürfelbehälter verwenden. Die noch flüssigen Pralinen kommen für mehrere Stunden in den Kühlschrank. Dann lassen sie sich gut aus der Form drücken und werden mit Krokant, gehackten Pistazien, Mandeln und Walnusskernen oder sogar Meersalz bestreut.

Hochwertige Zutaten und Geduld

Gute Pralinen brauchen qualitativ hochwertige Zutaten. Außerdem müssen Naschkatzen etwas Geduld mitbringen, da oft mehrere Zwischenschritte notwendig sind. Mit wenig Aufwand gelingen einfache Trüffelpralinen: Zunächst 100 g Schlagsahne aufkochen, vom Herd nehmen und 200 g gehackte Zartbitterschokolade und 30 g Butter hinzufügen. Es wird gerührt, bis alles geschmolzen ist. Wer mag, kann einen Esslöffel Rum hinzugeben. Die Trüffelmasse mehrere Stunden kaltstellen, dann Kugeln daraus formen und in Kakao, Schokostreusel, gemahlene Mandeln oder Kokosflocken wälzen. Wer die handgemachten Köstlichkeiten verschenken möchte, kann sie in Tüten hübsch verpacken. Die meisten Pralinen halten sich ein bis zwei Wochen, wenn sie dunkel, trocken und kühl gelagert werden.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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