Poké – Gesundes Fastfood aus Hawaii

Poké – Gesundes Fastfood aus Hawaii

Sushi ist out, Poké ist in. Das hawaiianische Gericht ist über das amerikanische Festland auch nach Europa gelangt.

In Großstädten wie Berlin, Hamburg und München haben sich bereits Restaurants auf die Spezialität aus der Schüssel (Bowl) spezialisiert. Poké (ausgesprochen Poh-Kay) bedeutet frei übersetzt „klein geschnitten“, denn die Hauptzutat ist in Stücke geschnittener, roher Fisch. Meist ist es Thunfisch, aber auch andere Fischarten wie Lachs oder Meeresfrüchte wie Garnelen und Muscheln sind geeignet. Veganer können auch eine rein pflanzliche Variante mit Räuchertofu zubereiten.

So entsteht ein traditionelles Poké

Wer ein traditionelles Poké probieren möchte, kauft hochwertigen Thunfisch. Der Fisch muss sehr frisch sein und eine besondere Qualität haben, da er roh gegessen wird. Frischer Thunfisch ist an einem leicht salzigen Geruch, einer satten roten Farbe und einer festen Konsistenz zu erkennen. Filets können leicht in mundgerechte Würfel geschnitten werden. Anschließend werden die Stücke gesalzen und in Sojasoße und Sesamöl mariniert. Für eine pikante Würze sorgen Ingwer, Limette, Koriander, Wasabi, Knoblauch oder Chili. Anschließend kommt der Fisch mit Frischhaltefolie bedeckt in den Kühlschrank, bis die restlichen Zutaten vorbereitet sind.

Unzählige köstliche Varianten können zusammengestellt werden

Die Basis für das Poké ist Reis, Wildreis oder auch Quinoa. Hinzu kommen verschiedene Toppings. Eine einfache hawaiianische Variante ist mit Frühlings- und Gemüsezwiebeln, gerösteten Seealgen und Macadamianüssen schnell zubereitet. Alle Zutaten werden kalt in einer Schüssel serviert, zuerst der Reis, dann der Fisch und zum Schluss die Toppings – und fertig ist der Poké Bowl. Inzwischen gibt es aber zahlreiche Varianten, die je nach Zusammenstellung einen ganz anderen Geschmack haben. Beliebte Zutaten sind Avocado, Noriblätter, Minitomaten, Möhren, Gurken, Stangensellerie und verschiedene Blattsalate. Auch Früchte wie Mango, Kiwi und Gojiibeeren oder Kokoschips können die Mischung hervorragend ergänzen.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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