Passionsfrucht sorgt für Abwechslung und Vitamine

Bild: © Donatella Tandelli - fotolia.com

Etwas Exotik in der kalten Jahreszeit

Exotische Früchte können vor allem in den Wintermonaten, wenn wenig heimisches Obst verfügbar ist, für Abwechslung und die nötigen Vitamine sorgen. Dazu zählen auch die Passionsfrüchte. Da sie aus tropischen Ländern stammen, sind sie das ganze Jahr über erhältlich. Man findet sie in gut sortierten Lebensmittelgeschäften in der Obst- und Gemüseabteilung neben anderen Exoten wie Mango, Kaki und Papaya. Und so sieht eine Passionsfrucht aus: Sie ist ungefähr so groß wie eine Kiwi, aber etwas runder und sie hat eine dunkel-violette, leicht ledrige Schale.

Reif = runzelige Schale

Passionsfrüchte entfalten ihr volles Aroma, wenn sie richtig reif sind. Exemplare mit glatter Schale mögen zwar schöner aussehen als runzelige, doch genau diese Früchte sind optimal gereift und schmecken schön süß-aromatisch. Druckstellen oder Schadstellen sollten die Früchte jedoch nicht aufweisen. Wer noch nicht ganz reife Passionsfrüchte gekauft hat, lässt sie für ein paar Tage bei Raumtemperatur liegen. Reife Früchte kann man im Gemüsefach des Kühlschranks ein bis zwei Wochen lagern.

Gegessen wird eine Passionsfrucht wie eine Kiwi

Die Früchte werden unter fließendem Wasser gewaschen und mit einem Messer quer in Hälften geschnitten. Zum Vorschein kommt ein orangefarbenes, geleeartiges Fruchtfleisch mit vielen dunklen Kernen. Das Fruchtfleisch lässt sich mit einem Teelöffel herauslöffeln und direkt pur genießen. Die Samen isst man einfach mit. Die ledrige Schale und die weiße Haut in der Innenseite sind nicht zum Verzehr geeignet.

Vielseitige Verwendungsmöglichkeiten

Das erfrischende, süß-säuerliche Fruchtfleisch verleiht vielen Speisen eine exotische Note. Es passt gut zu Obstsalat, Naturjoghurt, Quarkspeisen, Speiseeis und anderen Desserts. Man rührt das Fruchtfleisch einfach unter oder gibt es als Topping oben drauf. Passionsfrucht schmeckt auch in Smoothies und fruchtigen Bowlen. Im Müsli und Porridge sorgt sie für einen erfrischenden Start in den Tag. Auch Pfannkuchen und herzhafte Gerichte lassen sich damit verfeinern. Eine Möhren- oder Kürbissuppe bekommt mit der Passionsfrucht ebenso eine exotische Note wie ein frischer Feldsalat. Auch in Muffins und fruchtigen Torten kommt ihr erfrischender Geschmack gut zur Geltung. Ein Tipp: Wer nur den Saft und nicht die dunklen Kerne in der Speise verwenden möchte, drückt das Fruchtfleisch einfach durch ein Sieb und fängt den Saft auf.

Weite Transportwege

Da Passionsfrüchte wie alle anderen Exoten weite Transportwege haben, empfiehlt es sich, sie nur hin und wieder frisch zu genießen und möglichst Produkte mit Bio- oder Fair-Trade-Siegel zu bevorzugen.

Passionsfrüchte werden oft mit Maracuja verwechselt. Botanisch sind die Früchte zwar eng miteinander verwandt, eine Maracuja ist aber in der Regel größer als eine Passionsfrucht; sie hat meist eine gelbe Schale und ihr Fruchtfleisch ist etwas saurer. Deshalb wird die Maracuja eher industriell für fruchthaltige Getränke wie zum Beispiel für Multivitaminsäfte verwendet.

Quelle: Hedda Thielking, www.bzfe.de

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