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Orangensaft im Test

Der Lieblingssaft der Deutschen ist Orangensaft. Bei 7,4 Liter lag der Pro-Kopf-Verbrauch statistisch gesehen 2018, so der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.

6 Direktsäft und 5 aus Konzentrat auf dem Prüfstand

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Wie es um die Qualität dieses Bestsellers bestellt ist, wollte der Rundfunksender WDR 5 wissen und lud drei erfahrene Juroren – allesamt ausgesprochene Genussexperten – zum Test in seine Räume nach Köln ein. Das Prüfer-Team hatte sechs Direktsäfte und fünf Säfte aus Konzentrat zu probieren; eingekauft in Supermärkten und bei Discountern. In das sensorische Gesamturteil gingen der Geschmack zu 50 Prozent sowie Aussehen, Geruch und Konsistenz zusammen mit 50 Prozent ein. Weder die Auswahl noch die Bewertung der Produkte erhebt den Anspruch streng wissenschaftlicher Kriterien, geben aber doch gewisse Hinweise.

Nur zweimal gab es ein “gut”

Die meisten Säfte in der Kostprobe waren eher mittelmäßig. Fünfmal vergaben die Tester die Note befriedigend, vier Säfte bekamen nur ein ausreichend. Die Kritik: Etliche Säfte schmeckten zu flach, waren zu süß oder zu dünnflüssig. Zweimal vergaben die Tester ein „gut“ – zum einen an einen Markenartikel aus Fruchtsaftkonzentrat zum anderen an einen Direktsaft vom Discounter.

Preis und Herkunft spielen keine Rolle

Sicher gibt es persönliche Präferenzen: die Einen mögen eher eine süße Note, die Anderen eher eine säuerliche, manche möchten Fruchtstückchen im Saft, andere bevorzugen einen klaren Saft. Am Ende des Tages bleibt aber die Erkenntnis, dass es sowohl bei Säften aus Konzentrat als auch bei Direktsäften solche in guter Qualität gibt. Und wie so oft sagen weder klingende Markennamen noch Herkunft oder Preis viel über den Geschmack aus.

Quelle: Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

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