OpenTable Umfrage zeigt, die Deutschen mögen es beim Essen exotischBild: © stockphototrends - fotolia.com

OpenTable Umfrage zeigt, die Deutschen mögen es beim Essen exotisch

Immer offen für Neues: Froschschenkel oder Kängurufleisch werden gerne probiert

Kugelfisch, Krokodil, Haifischflossensuppe – was in anderen Ländern als Delikatesse gilt, ist auf deutschen Speisekarten eher selten zu finden. Dies schreckt die Mehrheit der Deutschen jedoch nicht davon ab, jede Möglichkeit zu nutzen, um ihren kulinarischen Horizont zu erweitern. Das Essen in einem anderen Land zu probieren, gehört sogar für fast jeden Deutschen zum umfassenden kulturellen Erlebnis. Zu diesem Ergebnis kommt OpenTable, der weltweit führende Anbieter von Online-Restaurantreservierungen, in einer Umfrage mit über 1.000 Befragten.

Auch die Art und Weise wie in verschiedenen Ländern gegessen wird, schüchtert rund 70 Prozent der Deutschen nicht ein. Überraschenderweise fühlen sich dennoch rund 8 Prozent der Befragten bei der in Deutschland noch relativ weit verbreiteten mediterranen Küche gelegentlich überfordert. Falls das Filettieren des Fisches oder das fachmännische Zerlegen von Muscheln und anderen Meeresfrüchten dann nicht gelingt, scheuen sich die Deutschen nicht davor, das Servicepersonal um Hilfe zu bitten. Im Vergleich wird aber deutlich, dass über die Hälfte der jüngeren Befragten nur manchmal oder selten beim Restaurantpersonal nachfragt (54 Prozent). Im Gegensatz dazu holen sich 61 Prozent der älteren Kulinariker gerne sofort Rat, wenn sie sich nicht sicher sind, wie ein bestimmtes Gericht gegessen oder zubereitet wird.

Seine Grenzen findet die deutsche Experimentierfreudigkeit dann jedoch beim Essen von Tieren, die hierzulande als Haustieren gehalten werden, wie Hunden oder Katzen, sehr ausgefallenen Gerichten wie lebendem Oktopus, welcher als „Sannakji“ in Korea als köstliche Leckerei gilt, oder auch frittierter Tarantel – mit etwas Zucker, Salz und Knoblauch eine Delikatesse in Kambodscha. Mutige 3 Prozent der Deutschen würden allerdings selbst diese Gerichte probieren. Am ehesten würden sich die meisten Befragten noch an australische Spezialitäten wie Känguru (33 Prozent) oder Krokodil (20 Prozent) herantrauen. Platz 3 und 4 belegen die französischen Froschschenkel mit 13 Prozent und die Haifischflossensuppe mit 9 Prozent. Letztere sind vor allem bei der älteren Generation noch deutlich beliebter – wohingegen sich die „Generation Backpacker“ vielleicht schon mit den australischen Delikatessen bekannt machen konnte.

Dass trotz oder gerade wegen der Außergewöhnlichkeit vieler ausländischer Gerichte die deutsche Küche nicht besser ist als irgendwo anders auf der Welt, steht für 77 Prozent der Befragten fest. Grund genug, sich durch das vielseitige globale Angebot zu probieren.

Wer noch auf der Suche nach einem Restaurant ist, in dem die eigenen kulinarischen Grenzen ausgetestet und interkulturelle Tischmanieren erlernt werden können, kann sich unter www.opentable.de oder in der App inspirieren lassen. Hier sind seit Oktober nicht nur deutsche Restaurants vertreten, sondern alle Restaurants des weltweiten OpenTable Repertoires. So finden auch Reisende zu jeder Zeit überall auf der Welt das ideale Restaurant für ein kulinarisches Abenteuer.

Quelle: openPR

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