Kaffeekapseln: Meilenstein in Richtung Kreislaufwirtschaft

Bild: ©Nespresso/akz-o

Beim Alltagsthema Verpackungsmüll können durch richtiges Recycling Rohstoffe wiederverwertet werden. Das Prinzip der Kreislaufwirtschaft schont Ressourcen und minimiert die Auswirkungen des Klimawandels.

Einmal im Jahr findet der internationale „Tag der Umwelt“ statt, doch unsere Umwelt verdient täglich Aufmerksamkeit. Beim Alltagsthema Verpackungsmüll können durch richtiges Recycling Rohstoffe wiederverwertet werden. Das Prinzip der Kreislaufwirtschaft schont Ressourcen und minimiert die Auswirkungen des Klimawandels. Schon jetzt werden rund 75 Prozent aller Verpackungen, Glas, Papier und Aluminium eingeschlossen, in Deutschland recycelt, das EU-Umweltprogramm „Green Deal“ soll zudem bis ins Jahr 2050 eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft etablieren.

Kaffeekapseln aus zu 80 Prozent recyceltem Aluminium

Portionierte Kaffeekapseln aus Aluminium sind nachhaltig, sofern sie richtig entsorgt werden: Sie gehören in Deutschland in den Gelben Sack und die Gelbe Tonne und zwar mit Kaffeesatz – genau das wissen jedoch viele Verbraucher nicht. Dabei lässt sich der Weg der Kapsel am Beispiel der Nespresso Kaffeekapsel gut erklären. Im Recyclingverfahren sortiert ein „Wirbelstromscheider“ aluminiumhaltige Verpackungen aus. Bei diesem ersten Schritt ist es von zentraler Bedeutung, wie gut ein Material durch die Maschinen erkannt wird. Nespresso Kapseln können gerade hier punkten. Durch das folgende „Pyrolyseverfahren“ wird der wertvolle Rohstoff eingeschmolzen. Lebensmittelreste – in diesem Fall der Kaffeesatz – werden dabei verschwelt und liefern Energie für den Recyclingprozess. So werden aus der Kapsel später etwa Fahrräder, Fensterrahmen oder Autoteile. Das Unternehmen setzt beim Recycling auf ein ganzheitliches Konzept, arbeitet stetig an neuen Innovationen und bringt seit Mai 2020 die ersten Kaffeekapseln, die zu 80 Prozent aus recyceltem Aluminium bestehen, in den Handel.

PlastikmüllBild: ©Nespresso/akz-o

Die Vorteile von Aluminium

Aluminium bietet einige Vorteile: Es ist leicht und bildet eine optimale Barriere gegen Licht, Luft und Feuchtigkeit. So eignet es sich hervorragend für die Verpackung von Lebensmitteln. Hinzu kommt, dass das Metall immer und immer wieder und mit einer sehr guten Energiebilanz recycelt werden kann: Für recyceltes Aluminium bedarf es nur etwa fünf Prozent der Energie, die für die Produktion von Primäraluminium notwendig ist. Da verwundert es nicht, dass 75 Prozent des jemals produzierten Aluminiums noch heute in Verwendung sind. Es lässt sich in unterschiedlichen Legierungen für unterschiedliche Zwecke immer wieder neu formen. Für Aluminiumverpackungen wie Kaffeekapseln gilt aus diesem Grund: Aluminium gehört in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.

Quelle: akz-o

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