Ihre Kaffeekarte, bitte!

Ihre Kaffeekarte, bitte!

Werden Gastronomen Kaffee künftig wie Wein behandeln?

Weinkarten gibt es seit dem antiken Ägypten. Sie sind heute für Gastronomiebetriebe eine Selbstverständlichkeit. Schließlich spricht die Vielfalt des Weines mit seinen 400 Aromen nicht nur Traubenkenner an, sondern die individuellen Geschmacksvorlieben vieler Gäste. „Mögen Sie Ihren Wein rot oder weiß, eher trocken oder lieblich, fruchtig oder würzig? Favorisieren Sie eine bestimmte Rebsorte, Anbauregion oder einen bestimmten Jahrgang?“



Wein ist Ausdruck von Individualität. Dementsprechend finden sich auf einer Karte häufig Angaben zur Rebsorte und Anbauregion, zum Winzer und Jahrgang sowie zur Menge und natürlich zum Preis. Darüber hinaus beschreiben sie die jeweiligen sensorischen Eigenschaften. In manchen Betrieben berät ein fachkundiger Weinsommelier seine Gäste.

Vergleicht man Kaffee und Wein finden sich viele Gemeinsamkeiten. So wachsen beide Naturprodukte in definierten Gebieten und unter bestimmten klimatischen Bedingungen, wo sie hinsichtlich ihrer Qualität den natürlichen Einflüssen wie Temperatur, Niederschlag, Boden, Sonneneinstrahlung usw. unterliegen. Die Ernte erfolgt optimalerweise per Hand, um nur die reifen Trauben bzw. Kirschen weiterzuverarbeiten. Jeder Verarbeitungsschritt und jedes noch so kleine Detail nimmt Einfluss auf die Qualität des Endproduktes. Jeder Jahrgang ist anders und es gibt zahlreiche Sorten, die sich sensorisch völlig voneinander unterscheiden. Kaffee bietet mit über 800 Aromen (doppelt so viel wie Wein!) eine enorme Geschmacksvielfalt. Kaffee ist nicht gleich Kaffee. So reicht die gewünschte Aromenbandbreite von blumig, fruchtig, kräuterartig bis hin zu nussig, karamellig und schokoladig. Wer mal einen Kaffee mit Blaubeeraromen (z.B. einen Sidamo Natural aus Äthiopien) getrunken hat, weiß um den Unterschied. Kurzum: Kaffee entwickelt sich ähnlich zum Wein und ist Ausdruck von Individualität.

Mit der Verfügbarkeit sortenreiner Spezialitätenkaffees in höchster Qualität erschließen sich, betriebswirtschaftlich formuliert, neue Umsatzquellen und Möglichkeiten, sich vom Wettbewerb abzusetzen. Wer den Trend in den eigenen Betrieb bringen will, kann sich eine Weinkarte als Vorbild nehmen. Eine gute ausgewogene Kaffeekarte bedient die o.g. Aromenvielfalt durch Kaffees, die unterschiedlich in Säure, Süße und Körper sind. Neben einer kurzen sensorischen Beschreibung ist ihr Aufbau analog zur Weinkarte. Sie erwähnt die Kaffeesorte bzw. Varietät, Herkunft, Jahrgang und ggf. Zubereitung. Letzteres lässt neue Servicekonzepte zu, z.B. durch die händische Aufbereitung am Tisch des Gastes oder Präsentation am Tresen, was die eigene Kaffeekompetenz kundenwirksam zur Schau stellt. Ebenso bieten Menükombinationen mit sortenreinem Kaffee neue Ansätze für die Gastronomie. Dort wo Schnelligkeit im Fokus steht, können beispielsweise moderne Filterkaffee-Schankanlagen eingesetzt werden.

Professionelle Dienstleister wie Kaffee Meinicke unterstützen Gastronomiebetriebe durch 
individuelle Beratung, Schulung und Beschaffung.


 

Über Kaffee Meinicke

logo-kaffee-meinicke_52ee1106c9Kaffee Meinicke vermittelt erstklassigen Kaffeegenuss durch persönliche Schulung, individuelle Beratung und handverlesene Produkte. Das in München ansässige Unternehmen konzipiert rund um Filterkaffeetrend neue Produkt- und Servicestrategien zur Stärkung der Corporate Identity.

Weitere Informationen unter www.kaffee-meinicke.de.

Quelle: openPR

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