Idlis & Dosas – Ausgezeichnete indische Spezialitäten

Idlis & Dosas – Ausgezeichnete indische Spezialitäten

In Süd-Indien und auf Sri Lanka sind Idlis ein sehr verbreitetes Gericht.

Und so ist man ausgesprochen stolz darauf, dass die Weltgesundheitsorganisation dieses traditionelle indische Essen zu einem der gesündesten der Welt erklärt hat. Ein Idli ist eine Art kleiner runder Kuchen. Hergestellt wird er aus einem Teig, der aus fermentierten schwarzen Linsen (regional auch aus Bohnen) und Reis hergestellt wird. Der wird gedämpft in einem Idli-Dämpfer. Er sieht aus wie eine Art Backblech mit runden Vertiefungen, die zwischen 5 und 7 cm groß sind.

Für Idlis braucht man Zeit und Planung

Die Zubereitung der Idlis braucht Zeit und etwas Planung. Reis und Linsen werden mehrere Stunden eingeweicht und dann mit Wasser püriert. So bleiben sie über Nacht möglichst angewärmt stehen. Dabei werden Milchsäurebakterien aktiv und sorgen für einen leicht säuerlichen aber milden Geschmack. Deshalb serviert man dazu ein Sambhar, eine lecker gewürzte Soße, Koriander-Chutney und oft auch noch Kokos-Chutney – und fertig ist für viele Inder ein gesundes Frühstück mit viel Protein und B-Vitaminen. Übrigens ist dieses wundervolle Essen ideal für Menschen, die kein Getreide vertragen und etwas Abwechslung brauchen. Und vegetarisch ist es auch.

Dosas – Die knusprigen Pfannkuchen

Das gleiche gilt auch für Dosas; ebenfalls ein Gericht der südindischen Küche. Es sind sehr dünne knusprige Pfannkuchen, die am besten auf einer gusseisernen Platte zubereitet werden. Der Teig wird genauso wie für die Idlis aus Reis und einer bestimmten Bohnensorte oder Linsen gemacht, nur etwas dünner. Auch Dosas gibt es in Indien meist zum Frühstück aber auch als Snack zwischendurch mit Sambhar und mindestens einem Chutney aus Kokosnuss oder Koriander. Den Teig kann man übrigens vorbereiten und gut für ein paar Tage aufbewahren. Da bei uns meistens keine gusseiserne Platte zur Verfügung steht, geht auch eine beschichtete Pfanne, die man vorher sehr heiß machen muss. Den Teig (nicht zu viel, es soll ja ein sehr dünner Pfannkuchen werden) gibt man dann mit einer schwungvollen Bewegung hinein. Neben der einfachen Form „plain“ gibt es unzählige Varianten. Zu den bekanntesten gehört Masala Dosa, den man mit einer würzigen Kartoffelfüllung isst.

Quelle: Britta Klein, www.bzfe.de

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