Feuer und Flamme für Käse-Fondue

Feuer und Flamme für Käse-Fondue

Mit seinem feinen Geschmack und seiner außergewöhnlichen Form macht der Rosenkohl aus jedem traditionellen Käse-Fondue ein kulinarisches Erlebnis.

Ein Grund mehr Rosenkohl zu lieben!

Ob Heiligabend oder Silvester: Fondue ist gesellig und abwechslungsreich. Geradezu perfekt für lange Abende mit Freunden und Familie. Denn keiner steht während des Essens in der Küche, alles kann stressfrei vorbereitet werden. Ganz gemütlich sitzen Gastgeber und Gäste zusammen am Tisch, während in der Mitte Fleisch, Fisch, Brot oder Gemüse brutzeln. Und wenn wir mal ehrlich sind: Mit Fondue ist es doch ein bisschen wie mit Bleigießen, Feuerwerk, „Dinner for One“ oder „Guten Rutsch“-Wünschen. Einmal im Jahr müssen diese bewährten Klassiker einfach sein!

Gesellige Tradition

Auch weil Fondue – in diesem Fall Käse-Fondue – sich immer wieder neu erfindet, ist es ein kulinarisches Erlebnis. Die Geschichte der Delikatesse aus geschmolzenem Käse ist übrigens bereits jahrhundertealt und hat ihre Ursprünge im französischen Sprachraum: Denn „Fondue“ bzw. „fondre“ bedeutet zu deutsch „schmelzen“. Ob die Urheber schlussendlich nun aber Schweizer oder Franzosen waren, wird sich wohl nie eindeutig klären lassen.

Ist doch alles Käse!

Dennoch gilt Käse-Fondue als Nationalgericht der Schweizer. Dort werden je nach Vorlieben, kräftige Schweizer Käsesorten, wie etwa Gruyère, Appenzeller, Vacharin oder Emmentaler, gemischt oder pur, in Wein geschmolzen und mit Kirschwasser abgeschmeckt. Traditionell werden dazu Kartoffeln (empfehlenswert sind festkochende Sorten wie Nicola, Sieglinde oder Sigma) und Brotstückchen gereicht. Aber auch alle festen Gemüsearten wie Paprika, Pilze, Zwiebelstücke, Möhren, Staudensellerie, Broccoli, Romanesco, Fenchel oder Blumenkohl sind optimal geeignet – am besten kurz blanchiert!. Entweder werden die direkt mit der Fonduegabel aufgespießt und ins Fondue getunkt oder man macht sich Spieße mit Brot und Gemüse. Beilagentechnisch ist beinahe alles möglich. Beliebt sind Fondue- oder Knoblauch-Saucen und Chutneys. Aber auch ein frischer Salat, eingelegtes Gemüse oder Rohkost zum Dippen sollten nicht fehlen.

Rosenkohl – der bislang unentdeckte Fondue-Star!

Klein und rund – mit einem Happs im Mund – der Rosenkohl ist damit wohl einzigartig unter den Kohlsorten. Mit seinem feinen Geschmack und seiner außergewöhnlichen Form macht er aus jedem traditionellen Käse-Fondue ein kulinarisches Erlebnis. Und dabei hat der Jungspund unter den Kohlsorten, der sich erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Europa ausbreitete, einiges zu bieten. Denn Rosenkohl steckt voller wichtiger Vitamine und Ballaststoffe, die sich positiv auf die Verdauung auswirken.

© BVEO / Rosenkohl

© BVEO / Rosenkohl

Nicht zuletzt wegen des Vitamin-C-Gehalts wird ihm auch eine positive Wirkung bei grippalen Infekten nachgesagt. Zudem soll er ausgleichend auf den Hormonhaushalt wirken und das Immunsystem allgemein stärken. „Kopf“-Zahlen und warum manch einer den Kohl nicht leiden kann 27 Tausend Tonnen Rosenkohl wurden 2017 Jahr von Privathaushalten gekauft. Dennoch: die kleinen Kugeln haben es nicht leicht, dem beliebten Blumenkohl – pro Haushalt wurden im vergangenen Jahr beinahe 2 kg gekauft – die Stirn zu bieten. Mit 0,7 kg liegen die grünen Röschen im Beliebtheitsranking der Käufer deutlich hinter den weißen Röschen des Blumenkohls. Woran das liegt, ist schnell erklärt: Früher waren es die Bitterstoffe und die blähende Wirkung, die die Essgemüter spalteten, wie kaum ein anderer Kohl. Davon ist bei den Neuzüchtungen allerdings nicht mehr viel zu spüren. Sorten wie beispielsweise die „Brusseler Sprouts“, mit ihrer lila Verfärbung an den Blatträndern, enthalten sogar gar keine Bitterstoffe mehr. Und auch Blähungen muss man nicht mehr befürchten!. Angebaut wird er vor allem in Schleswig-Holstein (196 ha). Weitere Anbaugebiete sind Baden-Württemberg (55 ha) und Nordrhein-Westfalen (47 ha).

Einkauf: Beim Einkaufen des Gemüses sollte darauf geachtet werden, dass die Röschen grün, knackig und geschlossen sind. Gelbe Blätter oder braune Flecken sowie braune Schnittstellen weisen darauf hin, dass der Rosenkohl schon länger im Regal liegt.

Lagerung: Grundsätzlich sollte beachtet werden, dass Rosenkohl sich nicht für die eine lange Lagerung eignet. Innerhalb von drei bis vier Tagen sollten die Röschen verarbeitet werden, denn sonst werden sie welk und braun. Am liebsten liegt der Rosenkohl gut gekühlt im Kühlschrank, eingewickelt in ein feuchtes Geschirrtuch. Wer den Kohl auf Vorrat lagern möchte, der sollte ihn entweder blanchieren oder einfrieren.

Rosenkohl-Pilz Fondue, © Ariane Bille für BVEO / Fer

Zubereitung: Rosenkohl lässt sich auf vielerlei Art zubereiten und sorgt für die Extraportion Raffinesse auf dem Teller. Ob als Beilage zu Pilzen, Wild oder anderen Fleischsorten, als Auflauf oder in der Quiche: Rosenkohl schmeckt immer. Nicht nur im Ganzen lässt sich der Kohl verarbeiten. Wer mag, kann die Röschen auch einzeln auseinander pflücken und in Butter anbraten. Besonders gut passt Rosenkohl auch zu Speck oder Schinken. Aber auch mit Cranberries verträgt er sich gut auf dem Teller und sorgt so für einen Hauch Exotik. Mit einem Schuss Balsamico gewürzt, zeigt er seinen vollen Geschmack. Und zusammen mit würzigem Käse wird er zum Star beim Fondue.

Rezepttipp: Rosenkohl-Pilz Fondue!

Quelle: www.deutsches-obst-und-gemuese.de, BVEO

Über „Deutschland – Mein Garten.“

„Deutschland – Mein Garten.“ ist eine Verbraucherkampagne, die über die vielen Frische-, Qualitäts- und Umweltvorteile von Obst und Gemüse aus Deutschland informiert. Ziel ist es, Verbrauchern die heimischen Produkte, deren Saison und ihre Vorzüge näher zu bringen. Initiator der Kampagne ist die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO).

Über die BVEO

Seit 1970 ist die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO) der nationale Zusammenschluss von Erzeugerorganisationen und Einzelunternehmen für Obst und Gemüse. Unter dem gemeinsamen Dach haben die Mitglieder wichtige Kompetenzen gebündelt, um ihr gemeinsames Know-how für die hohen Qualitätsstandards von deutschem Obst und Gemüse einzusetzen. Neben der Organisation von Messe- und Kongressauftritten vertritt der Verband vor allem die politischen Interessen seiner Mitglieder und steuert die PR- und Marketingmaßnahmen.

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