Datteln – Mehr als nur das „Brot der Wüste“

Datteln – Mehr als nur das „Brot der Wüste“

Die Dattel ist in Wüstenregionen ein wichtiger Energielieferant. Die Nomaden essen die honigsüßen Früchte als Wegzehrung, da das Fleisch einen hohen Nährwert hat.

100 Gramm liefern fast 300 Kilokalorien. Festere Sorten werden zum Brotbacken verwendet, was der Dattel den Beinamen „Brot der Wüste“ beschert hat. Die Beerenfrüchte sind reich an Ballaststoffen, B-Vitaminen und Mineralien wie Magnesium und Kalium. Sie enthalten hohe Mengen der Aminosäure Tryptophan, die im Körper über Serotonin in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt wird. Daher essen Araber ein paar Datteln, wenn sie nicht einschlafen können.

Für den schnellen Energieschub

DattelpalmeIm Herbst sind frische Datteln auch in Deutschland erhältlich und bringen Abwechslung in den Küchenalltag. Sportlern bringt der Snack einen schnellen Energieschub. Die Früchte schmecken im Obstsalat, Müsli und Joghurt. Im Gebäck können die Trockenfrüchte für eine natürliche Süße sorgen und den Haushaltszucker ersetzen. Dafür werden sie entsteint, mit kochendem Wasser übergossen, zerkleinert und unter den Teig gehoben.

Perfektes Fingerfood

Datteln sind das perfekte Fingerfood für einen geselligen Abend – im Speckmantel (siehe Titelbild) oder gefüllt mit Marzipan, Nougat, Nüssen und Käse. Die Wüstenfrüchte werden zu Sirup („Dattelhonig“), Konfitüre und Chutney verarbeitet, verfeinern aber auch pikante Gerichte. In orientalischen Schmoreintöpfen aus der Tajine werden sie gerne mit Feigen kombiniert.

Die Dattelpalme

DattelnDie Dattelpalme hat ihre Heimat in heißen und trockenen Gebieten rund um den Persischen Golf. Heute wird sie vor allem in Ägypten, Iran und Saudi-Arabien angebaut. Die Palme mit den gefiederten Blättern kann bis zu 200 Jahre alt werden. Erst nach vier bis sechs Jahren trägt sie zum ersten Mal Früchte.

Einkauf & Qualität

Die längliche Dattel hat im Innern einen harten Samenkern und verfärbt sich zur Reife goldbraun. Hochwertige Ware ist an der glänzenden, leicht klebrigen Haut und einem frischen Duft zu erkennen. Die Süße ist nicht ganz so ausgeprägt wie bei der getrockneten Variante.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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