Corona-Effekt? Mehr Kartoffeln auf den Tellern

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Hamsterkäufe und Weihnachten als treibende Kraft

Im Jahr 2020 kaufte jeder Deutsche durchschnittlich 17,4 Kilogramm frische Kartoffeln, während es im Jahr 2019 noch 15,3 Kilogramm waren. Besonders viele der frischen Knollen landeten in den Monaten März und Dezember im Einkaufskorb. Im März war die Zeit der Hamsterkäufe zu Beginn der Pandemie. Im Dezember kauften die Verbraucher vermutlich größere Mengen für die Feiertage ein, interpretiert die Kartoffel-Marketing GmbH (KMG) und bezieht sich dabei auf Ergebnisse einer Analyse der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI).

Deutsche schätzen die Vielseitigkeit

Bild: © kab-vision - fotolia.comIm Vergleich zum Vorjahr ist der Kartoffelkonsum im Pandemiejahr 2020 um mehr als 13 Prozent gestiegen, nachdem er in den Jahren zuvor gesunken war. Viele Familien kochen in Corona-Zeiten häufiger zu Hause und schätzen offensichtlich die Vielseitigkeit der Knollen. Kartoffeln schmecken nicht nur als Salzkartoffel, sondern auch als Kartoffelsalat, Bratkartoffeln, selbst gemachte Pommes, Klöße, Püree oder Puffer. Wird sie ungeschält und unzerkleinert als Pellkartoffel gekocht, bleiben die meisten Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Im Eintopf, in der Suppe, im Gratin und Auflauf kann die Kartoffel mit Gemüse der Saison kombiniert werden.

Ein weiterer Pluspunkt sind die inneren Werte

Kartoffeln versorgen den Körper mit reichlich Ballaststoffen, hochwertigem Eiweiß, Stärke und sekundären Pflanzenstoffen, dafür aber mit wenig Fett und Kalorien. Außerdem enthalten sie nennenswerte Mengen Kalium, B-Vitamine und Vitamin C, wobei sich die Gehalte je nach Lagerung und Zubereitung deutlich verringern können.

Wochenlange Lagerung möglich

Auch für einen kleinen Lebensmittelvorrat sind frische Kartoffeln ideal. In einem kühlen, dunklen Keller oder Vorratsraum lassen sich die Knollen vor allem im Herbst und Winter wochenlang lagern. Allerdings werden sie in Folienverpackungen leicht feucht und schimmlig. Eine gute Alternative sind Papiertüten oder Jutesäcke, in denen die Knollen gut geschützt, aber dennoch luftig verpackt sind.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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