Rhabarber: Fruchtiges Frühlingsgemüse

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Pflegeleicht, schnell wachsend und extrem lecker

Rhabarber liegt nicht nur im Trend, sondern jetzt auch wieder auf deutschen Tellern – erntefrisch und aus der Region. Soeben hat er die Frühlingssaison eingeläutet: frischer Rhabarber aus heimischem Anbau ist jetzt wieder überall im Handel zu haben. Erfrischend, leicht säuerlich und nicht zuletzt deshalb so beliebt wird das Trendgemüse – richtig! Rhabarber ist ein Gemüse aus der Familie der Knöterich-Gewächse – meist wie Obst zubereitet. Kulinarisch hat er nicht nur in Kompott, Kuchen oder Marmelade viel zu bieten. Auch in fruchtigen Sorbets, erfrischendem Sirup oder als raffinierte Zutat in Gratins und Cremes, süßsauren Chutneys, fruchtigen Soßen sowie unserer köstlichen Rhabarber-Tarte-Tatin machen die farbenfrohen Stangen eine exzellente Figur. Geradezu perfekt harmoniert Rhabarber mit Erdbeeren und Himbeeren. Und selbst in der pikanten Küche wird das rosa-rote Gemüse immer beliebter: mit Ingwer angedünstet, gibt es asiatischen Fisch- oder Tofugerichten eine besondere Note. Sogar in flüssiger Form trenden die fruchtigen Gemüsestangen. Eine Rhabarbersaftschorle ist ein erfrischend-prickelndes Vergnügen, das mittlerweile auf fast allen Café- oder Restaurant-Speisekarten gesetzt ist – und das nicht nur im Frühling!

Wissenswertes von der Stange

Bild: ©BVEORhabarber (botanisch: Rheum barbarum bzw Barbarenwurzel) ist ein Stangengemüse mit großen, grünen Blättern und je nach Sorte, langen Blattstielen – von grünlich bis rot. Ein Unterschied, den man sogar schmecken kann: Denn rotstieliger Rhabarber ist etwas milder als grünstieliger. Die beliebtesten Rhabarber-Sorten heißen „Vierländer Blut“, „Holsteiner Blut“ oder auch „Goliath“, eine Sorte, die wie schon der Name vermuten lässt, besonders lange Stiele hat: 90 Zentimeter sind da keine Ausnahme. Ernten kann man die säuerlichen Stangen bis zum Johannistag am 24. Juni. Danach braucht das Gemüse Ruhe, um sich erholen zu können.

Power – Rhabarber ist ein „leichter“ Leckerbissen: Die rot-grünen Stangen bestehen zu 90 Prozent aus Wasser. Dafür haben es die restlichen 10 Prozent allerdings in sich: Sie enthalten vitalisierende Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Eisen und Phosphor, die Vitamine C und B, aber kaum Kalorien. Ideal also für das Power- und Beauty-Programm im Frühjahr. Und mehr noch: Das Stangengemüse ist ballaststoffreich und sättigt anhaltend. Beste Voraussetzungen also für alle, die das ein oder andere Kilogramm loswerden wollen.

Einkauf und Lagerung – Frische Stangen sehen fest und glänzend aus und haben feuchte Schnittstellen. Sind darüber hinaus die Blätter straff und knackig, ist man auf der sicheren Seite. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch bleibt Rhabarber im Kühlschrank zwei bis drei Tage frisch. Wer Rhabarber länger lagern will, sollte ihn am besten einfrieren. So hält er bis zu zwölf Monate. Dafür entfernt man die Blätter, putzt die Stangen und schneidet sie in kleine Stücke.
Tipp: Wer alle Stücke getrennt voneinander auf einem Blech vorfriert, kann den Rhabarber später portionsweise auftauen. So ist er bis zu einem Jahr haltbar.

Zubereitung – Vor der Zubereitung unbedingt die Blätter entfernen und die oberen und unteren Enden der Stängel großzügig abschneiden. Anschließend die Rhabarberstangen gründlich unter kaltem Wasser waschen. Während roter Rhabarber nicht geschält werden muss, sollten die grünen Stangen gehäutet werden. Nur ganz junger, zarter Rhabarber kann auch ungeschält verarbeitet werden.

Leckerer & leichter Rezept-Tipp für alle, die sich noch immer nicht an das verdammt vielseitige Stangengemüse herantrauen: Die Rhabarber-Tarte-Tatin

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Rezept-Tipp: Rhabarber-Tarte-Tatin

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