Mehl ist nicht gleich Mehl

Bild: ©SchapfenMühle/akz-o

Ein Blick ins Mehlregal zeigt:

Mittlerweile gibt es eine große Auswahl unterschiedlichster Typenzahlen. Doch was soll man für welches Brot oder Gebäck nehmen? Die SchapfenMühle bietet Hobbybäckerinnen und Hobbybäckern mit ihrem Mehllexikon einen verständlichen Wegweiser durch die Mehlsorten und Typenzahlen. Der Getreidespezialist klärt auf: Mehl ist nicht gleich Mehl.

Das Geheimnis hinter der Zahl

Bild: ©SchapfenMühle/akz-o„Was die Zahl auf der Verpackung bedeutet, wissen oft die wenigsten. Sie gibt Aufschluss darüber, wie viel Mineralstoffe pro 100 g noch im Mehl sind. In 100 g Dinkelmehl Typ 630 sind also 630 mg Mineralstoffe enthalten“, erklärt Ralph Seibold, Geschäftsführer der SchapfenMühle. Vollkornmehl beinhaltet das ganze Korn und wird daher keiner Type zugeordnet. Niedrige Mehltypen wie 405 sind hell, hohe Typen wie 1050 dunkel. Prinzipiell kann jede Mehltype für Brote und Kuchen verwendet werden. Die Backeigenschaften variieren jedoch und führen zu unterschiedlichen Backresultaten.

Eine kleine Mehlkunde

Als Getreidespezialist hat die SchapfenMühle viele Mehle und Getreideprodukte im Sortiment. Das Familienunternehmen ist vor allem für seine Mehle aus Urgetreidearten wie Dinkel und Emmer bekannt. „Die richtige Wahl des Mehls kann darüber entscheiden, ob das Brot oder Gebäck wie gewünscht gelingt“, erläutert Ralph Seibold. Das klassische Haushaltsmehl, Weizenmehl Type 405, besitzt gute Backeigenschaften und eignet sich für feine Kuchen und Süßspeisen. Als Type 550 ist es ein backstarkes Mehl für feinporige Teige und gut für Hefeteige und helle Brote verwendbar. Bei Mischbroten oder herzhaften Backwaren wird das dunkle Weizenmehl Type 1050 oder Vollkorn empfohlen. Bei der Herstellung von flüssigen Teigen, wie Biskuit, Waffeln und Pfannkuchen, eignet sich das griffigere Instantmehl Type 405, da es mehr Flüssigkeit aufnimmt. Buchweizenvollkornmehl verleiht Crêpes, Pfannkuchen oder Waffeln ein aromatisches Genussprofil. Für einen herzhaften Geschmack der Backwaren passt das kräftige Roggenmehl Type 997 oder Roggenvollkornmehl, besonders bei Mischbroten und Roggenbrötchen. Das klassische Dinkelmehl Type 630 eignet sich für Brote, Brötchen, aber auch für Kuchen, da es flexible Backeigenschaften aufweist. Zum Brotbacken bietet sich jedoch auch das dunkle Dinkelmehl Type 1050 oder Dinkelvollkornmehl an. Emmermehl, erhältlich als Type 1300 sowie Vollkorn, eignet sich hervorragend zum Backen und zaubert ein nussiges Aroma in den Brotkorb oder auf den Teller.

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Foto: SchapfenMühle/akz-o

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