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Großmutters Kochtipps für Gemüse

  • Blumenkohl, der schon etwas gelb geworden ist, wird wieder schön weiß, wenn man dem Kochwasser etwas Milch zusetzt.



  • Beim Zwiebelschneiden muss man nicht weinen, wenn man die Zwiebel vor dem Schneiden in Wasser taucht.

  • Knoblauch und Zwiebeln hinterlassen nach dem Essen einen unangenehmen Geruch. Um ihn zu beseitigen, trinke eine Tasse Milch.

  • Grünkohl wird milder im Geschmack, wenn er vorher Frost bekommen hat.

  • Zwiebeln, die bereits ausgetrieben sind, sollte man nicht mehr zum Kochen verwenden.

Großmutters Tipps für die Fischküche

  • Fischgeruch an den Händen lässt sich durch Zitronensaft leicht entfernen.



  • Je Person und Mahlzeit sollte man mit etwa 200-250 g entgräteten Fisch rechnen.
  • Immer nur frische Fische zubereiten. Guter Geruch ist das beste Zeichen für einwandfreie Ware.
  • Fischfilet aus der Tiefkühltruhe lässt sich am besten gefroren in Portionsstücke schneiden, würzen, panieren und braten.
  • Beim Vorbereiten zum "Blaukochen", also Garziehen lassen ganzer Fische mit Haut, stets mit nassen Händen arbeiten.
  • Den Fisch möglichst in wenig Wasser gar ziehen lassen und nicht kochen, weil er sonst leicht zerfällt, auslaugt und anschließend unschön aussieht

Großmutters Tipps für die Fleischküche

  • Panierte Fleischstücke nie zudecken, wenn sie fertiggebacken sind, sonst verlieren sie das Knusprige.



  • Fleisch vor der Zubereitung kurz unter fließendem Wasser abwaschen und sofort mit einem Tuch abtrocknen.
  • Haut und Sehnen des Fleisches vor dem Braten abtrennen.
  • Spicken (bleistiftdünne Speckstreifen werden mit einer Spicknadel durch die obere Fleischschicht gezogen) möglichst vermeiden. Besser ist es das Fleisch mit Speckscheiben zu umwickeln.
  • Fleisch bei starker Hitze Ankochen oder Anbraten und auf Mittelhitze gar braten. Stark gekrustetes Fleisch mit Soße übergießen, damit das Fleisch auch immer gar wird.
  • Fleisch stets mit Löffeln, nicht mit Gabeln wenden.
  • Beim Braten auf dem Rost entsteht nicht viel Fleischsaft, die Soßen müssen daher mit Fleischbrühwürfel, Tomatenmark, Milch oder Sahne aufgewertet werden.

Großmutters Tipps für die Kartoffelküche

  • Kartoffelbrei wird lockerer, wenn er mit heißer Milch aufgefüllt und mit dem Schneebesen geschlagen wird.



  • Kartoffeln, die mit der Schale gekocht werden, gründlich waschen.
  • Kartoffelwasser nicht fortgießen, weiterverwenden.
  • Geschälte Kartoffeln nicht zerschnitten im Wasser liegen lassen.
  • Bratkartoffeln in heißes Fett geben.
  • Durchgepresste Reste von Pell- und Salzkartoffeln sind als natürliches Bindemittel für Eintopfgerichte, Soßen und Suppen verwendbar.
  • Bratkartoffeln werden schön goldbraun, wenn man die kalten Kartoffelscheiben mit Mehl bestäubt.

Großmutters Tipps für die Suppenküche

  • Jede Suppe gewinnt an Geschmack, wenn sie mit Eigelb und Sahne gebunden wird und mit Butter oder Wein verfeinert wird.



  • Pro Person sollte man ¼ Liter Suppe rechnen.
  • Eine klare Fleischsuppe erhält man, wenn die Hitze nicht zu groß ist (dazu den Topf beim Kochen halb geöffnet lassen), man langsam kochen lässt (niemals sprudelnd kochen) und nur Fleisch ohne Knochen verwendet.
  • Für eine kräftige Fleischbrühe diese kalt ansetzen, d. h. alle Zutaten in kaltes Wasser geben und zugedeckt kochen lassen. Bei Weiterverarbeitung des Suppenfleisches zu neuen Gerichten das Fleisch heiß ansetzen.
  • Ist die Brühe wegen mangelndem Siebtuchs oder vergessenem Abschäumens mal nicht so klar, wie sie sein sollte: Eiweiß leicht anschlagen (es sollte noch
kein Schnee entstehen), mit der kalten Brühe verrühren und aufkochen lassen und durch ein Tuch abgießen.

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