Bevorratungstipps

Um die Vorratshaltung effektiv zu
gestalten, das heisst um wirt-
schaftlich zu handeln, benötigt
die Vorratshaltung eine gewisse
Organisation. Wir bieten viele
hilfreiche Hinweise zur optimalen
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Artikel Gourmet & Genuss

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süß-saurer Frühjahrsgenuss
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„Selbst die geschickteste Hausfrau kann ohne Reis kein Essen kochen“ –
so sagt ein chinesisches Sprichwort

 

Reis ist nicht nur in China unverzichtbar, sondern weltweit eines der wichtigsten Nahrungsmittel überhaupt. Neben Mais und Weizen liegt Reis an der Spitze der Weltproduktion von Grundnahrungsmitteln. Ohne Reis wäre ein großer Teil der Menschheit vermutlich schon längst verhungert, denn für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist Reis das wichtigste und häufig auch das einzige Grundnahrungsmittel. In Deutschland hat Reis keinen so hohen Stellenwert. Bei uns liegt der Pro Kopfverbrauch im Jahr bei nur etwa 3,3 Kilogramm. In Indonesien sind es hingegen satte 140 Kilogramm! In einigen Ländern Asiens stellt Reis sogar 80 % der gesamten Nahrung.

Reis ist unglaublich vielfältig. Reicht seine Verwendung doch vom einfachen Nahrungsmitteln für die Armen bis hin zu kulinarischer Sterneküche. Reis ist aber auch eine typische Beilage zu Gemüse, Fisch oder Fleisch. In den Küchen dieser Welt gibt es eine riesige Bandbreite an Zubereitungsmöglichkeiten: neben japanischem Sushi, italienischem Risotto, spanischer Paella und chinesischem Nasi Goreng werden in Vietnam aus Reis Nudeln hergestellt, die dann in Suppen Verwendung finden. Aus Reis lässt sich darüber hinaus auch Bier, Wein und Schnaps herstellen.

Es lässt sich festhalten: Reis ist nicht gleich Reis ist, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht. Es gibt unterschiedliche Arten des Reiskorns, welche je nach Stärkegehalt und -sorte durch das Kochen zu verschiedenen Resultaten führt. Unterschieden werden vor allem zwei Formen von Reis:

  • Rundkornreis: wird beim Kochen immer klebrig.
  • Langkornreis: ist in den westlichen Länder eher locker und in Asien etwas haftender.

Zusätzlich gibt es noch Mittelkornreis, der vor allem in China als Beilage zum Essen mit Stäbchen serviert wird.

Bekannte Reissorten:

  • Basmati-Reis: Das Hindi-Wort "Basmati" bedeutet "Duft" und weist auf das unverkennbare nussige Aroma hin. Der Name ist in Indien und Pakistan geschützt und darf ausschließlich für bestimmte Sorten verwendet werden. Basmati-Reis ist ein besonders aromatischer Langkornreis, der ursprünglich aus Afghanistan stammt und ist ein typischer Begleiter von orientalischen Gerichten ist.

  • Grüner Reis: Er wird bereits vor der Reife geerntet und ist eine vietnamesische Spezialität. Da sich der Zucker noch nicht in Stärke verwandelt hat, wird er beim Kochen zu Brei.

  • Jasmin-Reis: Auch Duftreis oder Siam-Reis genannt, ist ein kleinkörniger Langkornreis der in Thailand und Laos angebaut wird. Er ist von ausgezeichneter Qualität. Beim Kochen duftet er angenehm nach Jasmin und besitzt einen leichten süßlich-blumigen Geschmack. Er wird gerne zu Fischgerichten gegessen.

  • Klebreis: Der Rund- oder Langkornreis wird vor allem in Asien, besonders für Süßspeisen und herzhafte Breigerichte, verwendet. Seine Stärke gibt beim Kochen so viel Klebereiweiß ab, dass die Reiskörner breiig aneinander kleben.

  • Milchreis: Milchreis eignet sich ebenfalls für Süßspeisen. Er ist ein Rundkornreis, der eher breiig kocht.

  • Naturreis: Der braune Reis muss etwas länger gekocht werden und passt zu kräftigen Gerichten.

  • Patnareis: Klassischer und der am meisten verbreitete Langkornreis, der vor allem als typische Beilage in westlichen Ländern gegessen wird. Er stammt ursprünglich aus Indien, gart locker und besitzt wenig Eigengeschmack.

  • Risottoreis: Italienischer Rundkornreis, der mit Biss gart. 


  • Sushi-Reis: Japanischer Rundkornreis, der ideal für das Formen von Sushi ist. Wird auch als Beilage gegessen.

  • Vollkornreis: Reis, der unpoliert gegart und gegessen wird. Sein Gehalt an Vitaminen, Spurenelementen und Eiweiß ist höher als bei normalem Reis, da ihm noch das Silberhäutchen und der Keimling vom Reiskorn anhaften. Die Bezeichnung Vollkornreis ist irreführend, da das komplette Reiskorn ungenießbar ist.

  • Wildreis: botanisch gesehen kein Reis, sondern eine Wasserpflanze. Er wächst am Ufer von Seen und Flüssen und ist deutlich eiweiß- und nährstoffreicher als der "echte" Reis.

Autorin: Kristina Grote

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