Artikel zur Historie:

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Anfang des 19. Jahrhunderts wurden öffentliche Kühlhäuser auf Initiative des Amerikaners
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Die Vorratshaltung hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Durch lange

Die Kultur der Vorratshaltung und der Konservierung im Privathaushalt lässt sich seit den Römern nachweisen. Aus der Zeit davor gibt es lediglich Hinweise aus Zufallsfunden.

 

Aus der Steinzeit (9.000 bis 2.000 v. Chr.) sind Vorratsgruben bekannt, sogenannte Mieten, in denen Rüben für Mensch und Tier eingelagert wurden. Haselnüsse wurden geröstet, um sie haltbar zu machen. Es war auch üblich, die Ernährung über das gesamte Jahr hinweg zu planen. Saatkörner wurden zurückgelegt, Getreide und Erbsen durch Lufttrocknung winterhart gemacht. Unklar ist, ob Salz als Konservierungsmittel verwendet wurde. Aus der späten Bronzezeit (1.000 v. Chr.) sind Getreidesilos und Darröfen nachgewiesen, in denen Hülsenfrüchte gedarrt wurden.

Die Ägypter kannten eine Form der Kältekonservierung, indem sie die Verdunstungskälte von Tonkrügen für die kurzfristige Haltbarmachung von Lebensmitteln ausnutzten. Mit Eis handelten zum ersten Mal die Chinesen um 1.100 v. Chr. Aus Überlieferungen sind Vorschriften zum Füllen und Leeren von Eiskellern im Rahmen religiöser Zeremonien bekannt.

 

Aus der späten Keltenzeit (200 bis 100 v. Chr.) sind riesige Vorratsgefäße für Getreide mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1.000 l bekannt. Auch haben die Kelten von den Römern Olivenöl bezogen, das neben Honig und Salz das Konservierungsmittel dieser Zeit darstellte. Soßen und Flüssigkeiten wurden in Amphoren und Schläuche gefüllt und zur Haltbarmachung versiegelt. Auch Räuchern war in den europäischen Kulturen der damaligen Zeit bekannt. So konnte man Wurst, Speck und Schinken herstellen. Das Einlegen in Essig, das Abkochen in Salzwasser und das Trocknen von Früchten war den Römern auch bekannt.

 

Klassische Vorratsbehälter waren Fässer, Amphoren und Tontöpfe neben Getreidesilos und Speicherbauten. Reiche Römer verfügten über große Vorratskeller in ihren Villen. Wein und Ölamphoren wurden in den Kellern in Sand eingegraben. Auf einem Steintisch mit einem hohen und glatten Fuß lagerte man im Winter Obst. Durch diese Konstruktion konnte kein Schädling an die Vorräte gelangen. Die Römer nutzen Brunnen zum Frischhalten von Lebensmitteln. Der Brunnenschacht wurde von oben luftdicht verschlossen. Im ersten Jahrhundert n. Chr. nutzten die Römer in wohlhabenden Haushalten Schnee an heißen Tagen zur Kühlung von Wein und Lebensmitteln. Aus Gebirgen im Libanon, Syrien und Armenien wurde Schnee von Kamelen importiert. Der Schnee wurde in Erdgruben mit Mist und Bauzweigen bedeckt eingegraben. Dermaßen verunreinigter Schnee rief vielerlei Krankheiten hervor. Später ging man intuitiv dazu über, Getränke in Gläsern von außen zu kühlen.

 

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Von der Steinzeit bis hin zu den Römern - antike Vorratshaltung.

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Autorin: Kristina Grote

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